Posts Tagged ‘Elf Freunde müßt ihr sein’

Blog, Stock und 20 fragwürdige Fakten*

1. November 2013

Zu den Dingen, die man hier eher selten findet, zählt das, was gemeinhin Stöckchen genannt wird, also einen Fragebogen, der von verschiedenen Blogautorinnen und Blogautoren ausgefüllt wird. Möglicherweise fand bis dato noch gar keines den Weg in dieses Blog, aber ich würde es nicht beschwören wollen.

Der Grund dafür könnte darin bestehen, dass mir niemand Stöckchen zuwirft. Oder dass ich mir nicht so viel aus solchen Aktionen mache. Was sich leicht unter Verweis auf mein mehrfaches Ausfüllen des 11Freunde-Blogger-Fragebogens, so man dieses nicht unter Narzissmus und Eitelkeit ablegen möchte, widerlegen lässt. Und mit meiner Freude am Lesen Proust’scher Fragebögen.

Worauf man wiederum entgegnen könnte, dass Lesen und Ausfüllen etwa so viel gemein haben wie das Lesen und das Schreiben von Büchern. Ersteres nimmt einen beträchtlichen Teil meiner Zeit in Anspruch, Letzteres überfordert mich. Wie die geneigte Leserin gerade erahnen mag, überfordert mich tendenziell auch das Beantworten eines Stöckchens.

Ach komm, geh wech, hatte ich gesagt, womöglich etwas voreilig, als ich erstmals über das hier umschwurbelte Stöckchen gestolpert war.

Dem nachfolgenden Donnerhallen wagte ich mich dann nicht mehr zu widersetzen. (Einzelne Leser (sic!, ohne -innen) mögen an dieser Stelle eine Damoklesaxt vor Augen haben.)

[Nachtrag, 3.11.: Möglicherweise hätte ich explizit darauf hinweisen sollen, dass genau hier ein Perspektivwechsel stattfindet. Vom Blogbetreiber @heinzkamke zur literarischen Figur Heini Kamke. Verschiedene Reaktionen legen nahe, dass dieser Wechsel nicht selbsterklärend ist.]

20 Dinge über mich

  1. Ich bin zu nicht viel anderem nütze als zum Fußball. Alles, was ich sonst anfasse, wird nichts. Ein Armutszeugnis, nicht wahr? Ist aber so. Selbst mein Vater bestärkt mich – auch das ist nicht im engeren Sinne schmeichelhaft – in dieser Einschätzung. Immerhin: ich habe es eingesehen. Und spiele in letzter Zeit häufiger mit dem Gedanken, mein Geld damit zu verdienen. Darüber schreibend. Ist bestimmt besser als so ein Versicherungsjob.
  2. Die Helden meiner Jugend hießen Tazio Nuvolari, Louis Chiron und Raimondo Orsi. Aus Motorsport mache ich mir seit einer schicksalhaften Begegnung mit einem Lastwagen-Anhänger nicht mehr viel, beim Fußball bin ich geblieben.
  3. Mein Elternhaus ist nicht sehr wohlhabend. Meine Mutter machte bei Professor Gerlach sauber, auch um mir neben dem einen paar Straßenschuhe noch das Luxusgut „Fußballschuhe“ bieten zu können. Waren die Straßenschuhe kaputt, musste ich warten, bis mein Vater Zeit hatte, sie zu flicken oder neu zu besohlen. Mangels Alternativen ging ich einmal mit dem Luxusgut zur Schule. Kam nicht gut an.
  4. Es liegt auf der Hand, dass ich auch kein Taschengeld bekam. Aber ich fand Mittel und Wege, mir das Geld für die wirklich wichtigen Dinge zu verdienen. Outfit und so. Auch wenn sie mir manchmal peinlich waren. Die Mittel und Wege, meine ich. Das so verdiente Outfit nicht.
  5. Anders als mein Papa bin ich eine handwerkliche Niete. Wenn ich ihm dereinst bei häuslichen Arbeiten zur Hand gehen sollte, optimierten wir die Aufgabenverteilung dahingehend, dass er arbeitete und ich ihm dabei aus der Zeitung vorlas.
  6. Ich bin nicht nachtragend. So gar nicht. Der Wallner aus Pankow ist mein Zeuge. Donnerwetter!
  7. Mein bester Freund heißt Matze. Wir verstehen uns, wie sich das für beste Freunde gehört, meist ohne Worte. Und ähneln uns irgendwie. In der Schule nannte man uns die beiden Kleinen. Wie Hanne Berndt und Otto Sienholz sehen wir eher nicht aus.
  8. In Wahrheit heißt Matze Fritz. Und ich Heinz. Die sagen aber alle Heini zu mir.
  9. Mein Magen funktioniert wie ein Uhrwerk. Wenn es darauf ankommt, wird mir nach genau einer Stunde flau und ich muss ein bisschen an die frische Luft gehen.
  10. Einst war ich der ungekrönte Baumkletterkönig unserer Straße. Die große Linde am S-Bahnzaun bezwang ich als einziger in einem halbstündigen Aufstieg. Beim Abstieg musste allerdings eine fasst neue Hose daran glauben, was meine Mama körperlich sanktionierte. Tja, so war das damals.
  11. In kritischen Situationen, so sagt man mir nach, bin ich mitunter für ein kühnes und geniales Umgehungsmanöver gut. Na ja, eigentlich stammt die Umschreibung von mir selbst, ein Geschichtsbuch zitierend. Aber es war, in aller Bescheidenheit, schon kühn und genial, wie wir diese Spandauer Sache geregelt bekamen, als wir uns endlich vom Joch der Obrigkeit befreit hatten.
  12. Die einzige Sportart (Klettern habe ich aufgegeben), für die ich ein gewisses Talent mitbringe, ist Fußball. Am Barren versage ich auf ganzer Linie und am Reck bekomme ich nicht einmal eine einfache Bauchwelle hin. Und beim Tennis tauge ich bestenfalls zum Balljungen. Immerhin: Für Herrn Direktor Marquardt finde ich auch die unmöglichen Bälle wieder.
  13. Eine meiner leichteren Übungen besteht darin, mich unter schwierigsten Bedingungen umzuziehen. So erinnere ich mich an eine hernach als „Sensationsfahrt“ titulierte Taxifahrt von Wilmersdorf nach Spandau, in deren Verlauf sich vier junge Männer, die sich das Taxi mit zwei Erwachsenen und einem weiteren jungen Mann teilten, von Kopf bis Fuß umzogen.
  14. Ich habe ein Faible für die eher klassischen Wahrzeichen unserer Hauptstadt. Wer braucht schon den Funkturm, die Hochhäuser oder die Untergrundbahn, wenn er sich jenes kleinen Stückchens Alt-Berlin erfreuen kann, das noch vom vorvergangenen Jahrhundert erzählt, der Nikolai-Kirche oder, natürlich, der Museumsinsel?
  15. Auch mein persönlicher Wertekanon ist eher klassisch ausgeprägt. Kameradschaft zählt dazu, Verlässlichkeit sowieso, Sportsgeist natürlich, wie die Pfalzburger vermutlich bestätigen werden, auch wenn es ein Weilchen dauerte, bis ich ein mit der Hand erzieltes Tor gerade noch zu deren Gunsten ungeschehen machte. Und dass man für seine Überzeugungen eintritt, gegenüber Vorgesetzten bis hin zu Schulrektoren – selbst wenn man Letzteren sagen muss, dass der Schulrat von manchen Themen keine Ahnung hat.
  16. Manchmal singe ich lange und laut. Am liebsten Lieder, die sich endlos wiederholen lassen. Auf dem Tisch stehend. Wir haben die Ehr gerettet!
  17. Konflikte machen mir zu schaffen. Insbesondere dann, wenn sie dem Erreichen gemeinsamer Ziele im Wege zu stehen drohen. In der Regel bemühe ich mich dann, alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Was nicht immer hilft, vor allem, wenn man selbst mittendrin steckt.
  18. Gelegentlich vergesse ich Verabredungen. Komplett. Mit etwas Glück habe ich dann den Ausredenkoffer dabei.
  19. In der Druckbranche habe ich mir eine gewisse Bekanntheit erarbeitet. Zack, zack, sozusagen. Wer aus der Branche kommt, wird vielleicht wissen, wovon ich rede. Und zur Bierflasche greifen.
  20. Wenn ich mal für eine Weile untertauche, dann habe ich meine Gründe. Können Sie mir glauben. Mussten meine Freunde aber auch erst lernen.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Identität des Torschützen gegen Nord-Ost ein Geheimnis bleiben soll.

* Mit bestem Dank an Sammy Drechsel.
Und der Bitte um Nachsicht.

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Die Uerdingen-Uebertreibung

17. Mai 2013

Die Bundesliga-Saison läuft noch, hörte ich. Es fallen tatsächlich auch noch einige relevante Entscheidungen, und ja, ich werde sie interessiert verfolgen. Ich werde auch ins Neckarstadion gehen, um dem VfB gegen irgendeinen Gegner, möglicherweise ist es Mainz, zuzuschauen. Ok, ich weiß, dass es Mainz ist, mir war nur grade nach einer billigen, Effekt heischenden (wohl aber nicht erzielenden) Illustration meines sehr überschaubaren Interesses an den verbleibenden (jenes in Gelsenkirchen zählte bereits dazu) Bundesligaspielen des VfB in dieser Saison. Vom Schalke-Spiel habe ich noch nicht einmal die Tore gesehen.

Nun könnte man einwenden, die Spiele seien allein deshalb interessant, weil es ja für alle Spieler darum gehe, so auch öffentlich von Trainer und Sportvorstand propagiert, sich für das Pokalfinale zu empfehlen. Was voraussetzen würde, dass es tatsächlich einen Konkurrenzkampf gibt. Tatsächlich suche ich gegenwärtig noch nach der Startelfposition, die nicht vergeben ist. Rechts hinten vielleicht?

Letztlich ist es ja ohnehin egal, wer gegen die übermächtigen Tripleaspiranten aus München aufläuft, hört man. Denkt man auch selbst. Manchmal. Meist. Aber gegen so ein bisschen Hoffnung ist ja nichts einzuwenden, kann und will man sich nicht einmal wehren, und Strohhalme sind schnell gefunden:

Tweets_Uerdingen_20130515

Der Reihe nach: Trainer Baade wünscht einigen VfB-Anhängern ein längeres Vergnügen als jenes, das er selbst (obschon Nicht-Vereinsanhänger, d. Red.) im Jahr 2011 mit Meiderich hatte. Er geht allerdings von einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit aus, was sich mit meiner Erwartungshaltung zu decken scheint. Martyn interveniert und verweist auf ein geschichtliches Vorbild: Bayer Uerdingen, vermutlich im Jahr 1985 (Sie wissen schon, wie auch in meiner Reaktion angedeutet: Wolfgang Schäfer, Pokal im Bett, undsoweiterundsofort).

Richtig interessant wird es in dem Moment, als Trainer Baade die Vergleichbarkeit bestätigt. Beinahe, fügt er fast ein wenig verschämt hinzu, und der gemeine Stuttgarter Anhänger interpretiert seine Relativierung dahingehend, dass der VfB, ein Traditionsverein und in diesem Jahrtausend einer der regelmäßigsten deutschen Europapokalteilnehmer, dann ja doch nicht auf ganz so verlorenem Posten stehe wie das mittlerweile ungefähr siebzehntklassige Bayer Uerdingen damals, ein Plastikverein von Bayers Gnaden, dessen anhaltende öffentliche Bekanntheit sich nahezu ausschließlich aus zwei Spielen speist, von denen das eine eben genannt wurde und das zweite sich bereits in den Köpfen der Mitlesenden eingenistet hat.

So zumindest meine Interpretation der Baade’schen Einschränkung, seiner Höflichkeit eingedenk. Möglicherweise meinte er es aber auch ganz anders. Möglicherweise gelang es ihm, die Stuttgarter Fans glauben zu machen, er bewerte die Chancen ihrer Mannschaft höher als die damaligen Uerdinger Aussichten, obwohl er eigentlich, die Fakten vor Augen, das Gegenteil meinte. Sicherlich wusste er, im Gegensatz zu den verblendeten VfB-Anhängern wie Martyn und mir selbst, dass Bayer Uerdingen zu jener Zeit wesentlich näher an den Bayern dran war, als es sich der VfB heute auch nur erträumen könnte:

Zum Zeitpunkt des Pokalfinales 2013 wird der VfB in der Liga rund 10 Plätze und mindestens 43 Punkte (maximal 49) hinter den Bayern liegen. Bayer Uerdingen lag damals – übrigens beim ersten Finale im sogenannten deutschen Wembley und zugleich dem letzten, so ich mich nicht vertan habe, das vor dem letzten Bundesligaspieltag stattfand – auf Platz 5, also 4 Ränge und 10 Punkte hinter dem Finalgegner, von denen letztere auch bei Umrechnung gemäß der 3-Punkte-Regel nur auf 15 anwachsen. Kein Vergleich zum VfB, wenn man ehrlich ist.

Momentaufnahme? Ja, wie immer. Aber nicht nur. Im Folgejahr, das Bayer mit einem 1:0-Sieg gegen den FC Bayern begann, belegte die Mannschaft am Saisonende Rang 3, 4(6) Punkte hinter dem Meister aus München, und scheiterte im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger an Atlético Madrid. Durchaus ehrenvoll, was gewiss auch für den FC Bayern gilt, der im Viertelfinale des Landesmeisterpokals gegen Anderlecht und den jungen Enzo Scifo den Kürzeren zog. Klingt aber – meiner eigenen anderslautenden Erinnerung zum Trotz – irgendwie so, als sei man sich sportlich damals annähernd auf Augenhöhe begegnet, zumal auch noch niemand das Bedürfnis verspürte, von spanisch-schottischen Verhältnissen zu sprechen.

Quintessenz: Uerdingen taugt nicht als Referenz. Mit viel Wohlwollen vielleicht als Strohhalm. Bleibt also die Frage, wo man die von Martyn angesprochene Hoffnung in der Geschichte des DFB-Pokals suchen und vielleicht doch noch finden soll.

Ich hab das dann mal übernommen, wenn auch eingeschränkt: seit der Gründungssaison der Bundesliga, weiter habe ich der Vergleichbarkeit wegen nicht zurückgeblickt, gewann in immerhin 15 Fällen die in der regulären Saison (kleine Ungenauigkeit: am Saisonende, nicht zwingend zum Zeitpunkt des Finales) schlechter platzierte oder unterklassige Mannschaft, angefangen gleich 1964 in Stuttgart, als der Bundesligasiebte 1860 gegen den Dritten (nach 3-Punkte-Zählung sogar Zweiten) aus Frankfurt, der 13 Punkte (3er) mehr erzielt hatte, siegreich blieb.

Mit dem heutigen Platzierungs-, Punkt und Leistungsunterschied zwischen den beiden Finalisten scheint so ein Ergebnis indes nur schwer vergleichbar zu sein, nicht einmal »(beinahe)«. Lediglich zweimal gelang es einer Mannschaft, die in der Bundesliga 20 oder mehr Punkte Rückstand auf ihren Finalgegner hatte, diesen dann tatsächlich zu besiegen: 1999 lag Werder Bremen (fast hätte ich gesagt: aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, um mich dann doch kurz der aktuellen Tabelle zu besinnen) als 13. satte 40 Punkte hinter dem Meister aus München, den es im Elfmeterschießen besiegte, und, tja, der frischgebackene Meister aus Stuttgart war im Jahr 2007 dem 5 Plätze und 22 Punkte hinter ihm eingelaufenen 1. FC Nürnberg nicht gewachsen. 1989 lag Pokalsieger Dortmund immerhin noch 13 Punkte und 4 Ränge hinter Finalgegner Bremen, 1996 schlug Absteiger Kaiserslautern im Finale den um 9 Plätze und (nur!) 12 Punkte besseren KSC.

Eine Sonderrolle nehmen schließlich, die gemeine Leserin wird die Protestnote bereits formuliert haben, noch die beiden Finale ein, bei denen ein unterklassiger Verein siegreich vom Platz ging: 1970 schlug Regionalligist (und Bundesliga-Aufsteiger) Offenbach den Bundesliga-Vierten aus Köln. Mit etwas Wohlwollen kann man von einer Differenz von 15 Rängen reden [Nachtrag: war alles anders, wie Trainer Baade in den Kommentaren erklärt.], bei den Punkten wird es dann gänzlich unseriös. Gleiches gilt im Falle von Hannover 96, das 1992 als fünfter der 2. Liga Nord den 13. der ersten Liga, Borussia Mönchengladbach, im Elfmeterschießen schlug. Aufsteiger aus der 2. Liga Nord war in jener Saison, genau, Bayer Uerdingen.

Was das nun für den VfB heißt? Man weiß es nicht. Oder zumindest ich nicht. Aber man könnte sich an Werder 1999 orientieren. Oder an, honi soit qui mal y pense, den beiden Zweitligisten.

Und dann erinnern wir uns, wie so oft in kritischen Situationen, des Buches von den Elf Freunden, in dem Heini, Matze und die anderen vor ihrem eigenen großen Spiel alte Ergebnislisten wälzten, um sich einen vergleichbaren Außenseitersieg zum Vorbild zu nehmen. Dass der letztlich für passend befundene 3:0-Sieg der Düsseldorfer Fortuna gegen Schalke im 33er Meisterschaftsfinale aus einer Zeit stammte, in der die Kräfteverhältnisse noch etwas andere gewesen waren, musste man ihnen ja nicht auf die Nase binden. Und es half.

Also doch unsere Hoffnung: Bayer Uerdingen!

♫ Nimm uns mit, Kapitän, auf die Reise ♫

15. Januar 2013

Als ich erstmals Kapitän wurde, war Sascha Hehn noch nicht mal Steward. Es war in der D-Jugend – eine E-Jugend, in der ich eigentlich hätte spielen sollen, hatten wir nicht. Dass ich dennoch zum Spielführer (Kapitän sagte bei uns niemand, vielleicht war das Meer zu weit entfernt) gewählt wurde, war zum einen die Folge einiger Zufälle, zum anderen Grund genug, beim vermeintlich designierten Kapitän, unserem Torwart und Mannschaftsältesten, für ein wenig Verdruss zu sorgen. Dabei hätte ich die Binde gar nicht gebraucht, sondern hätte in jedem Fall Verantwortung blablabla. Quatsch. Natürlich war ich stolz wie Oskar. Zumal ja auch der literarische Heini Kamke wenige Wochen zuvor erstmals als Kapitän aufgetreten war. Aus meiner subjektiven Lesersicht.

Also staubte ich eine abgelegte Spielführerbinde meines Vaters ab, bat Mama darum, sie passend zu machen, und ließ mich in ein paar Geheimnisse einweihen. „Immer links tragen!“, zum Beispiel, und was man da so rufen musste, vor und nach dem Spiel. Bei den Elf Freunden hatte ich gelernt, dass der Spielführer auch gerne mal die Vorgaben des Trainers eigenmächtig über den Haufen warf, aber so weit schienen meine Pflichten in den 80er Jahren nicht mehr zu gehen.

Im Lauf der Jahre durfte ich immer mal wieder, vermutlich liegt die Wahrheit näher bei immer als bei mal oder wieder, die Binde tragen – in der B-Jugend war es eine leuchtend gelbe, vermutlich stand elho drauf. Natürlich hätte ich auch ohne sie Verantwortung blablabla. Sascha Hehn war zu jener Zeit bestenfalls Freizeitkapitän, der im Golf Cabrio leider nicht mit Schwester Christa, sondern doch nur mit Anja Kruse (was heißt hier nur?!) oder Ilona Grübel zum Segeln fuhr, strebte aber parallel eine Karriere als erster Offizier an.

Beim Erwachsenenfußball ergab sich, wiederum eher zufällig, recht bald die Situation, dass einige „gestandene“ Spieler aus verschiedensten Gründen nicht mehr zum Einsatz kamen und ich plötzlich die Binde am Arm trug. Zu jener Zeit aber begab es sich, dass der Trainer, wie mir im Vertrauen zugetragen wurde, während des Spiels einige schwächere Aktionen meinerseits (und das waren sie, keine Frage!) in einen direkten Zusammenhang mit der Armbürde brachte – woraufhin ich sie vor dem nächsten Spiel ohne Angabe von Gründen und, klar, schweren Herzens abgab. Revoluzzer, der ich war. Dabei hätte ich selbstverständlich auch ohne die Binde Verantwortung blablabla. Sascha Hehn befand sich inmitten einer Umschulung zum Gynäkologen, und meine Leistungen wurden auch ohne zur Schau getragene Sonderrolle nicht besser.

Ein halbes Fußballerleben später, irgendwie war ich wieder an die Binde gekommen, war ich berufsbedingt selten vor Ort und reiste in der Regel nur zu den Spielen an, was sich auch zur nächsten Saison fortzusetzen schien. So wurde dann in meiner Abwesenheit der Spielführer gewählt: zu meiner größten Verblüffung wurde es ein anderer. Pfft. Ok, im Ernst: Natürlich musste das so sein, war richtig und, nun ja, alternativlos. Und doch spürte ich, selbst in diesem eindeutigen Fall, irgendwo ein ganz leichtes Ziehen, einem zumachenden Muskel nicht unähnlich. Ungeachtet des Umstands, dass ich selbstredend auch ohne Binde Verantwortung blablabla.

Martin Harnik war, anders als der jüngst beförderte Sascha Hehn, gar kein Kapitän. Er war nur Mitglied des Stuttgarter Mannschaftsrates. Nun heißt es, die Mitspieler hätten ihn nicht wiedergewählt. Ich bedauere das. Nicht weil ich das Gremium für wichtig halten würde, zumal ich weiß, dass Harnik auch ohne Amt Verantwortung blablabla. Dass er in Interviews kluge Dinge sagen, sich nur selten hinter Allgemeinplätzen verstecken, Problembereiche als solche erkennen und gegebenenfalls benennen wird.

Dennoch: so ein klein wenig habe ich doch Sorge, dass er sich zurückgesetzt fühlen könnte. Sich in einer Zeit, in der es für ihn sportlich eher mittelprächtig läuft, vielleicht in seiner ersten wirklich schwierigen Phase in Stuttgart, nach unten ziehen lässt. Nachdem nicht zuletzt er zu denjenigen gehört haben soll, die im Herbst eine von der Mannschaft herbeigeführte Trendwende abseits des Platzes zumindest initiiert haben.

Ich bin überzeugt, dass die Sorge grundlos ist. Eigentlich. Zumal er selbst sich schon klar geäußert haben soll. Schreibt zumindest die große Zeitung, die wir alle kennen, aber aus guten Gründen nicht zitieren wollen. (Dass ich es in diesem Fall indirekt doch tue, liegt daran, dass ich @jens_nagler bei Twitter als verlässliche Quelle kennengelernt habe.)

Dennoch ist sie da, diese Sorge. Als ganz leichtes Ziehen, einem zumachenden Muskel nicht unähnlich.

(Und dann denke ich etwas grundsätzlicher über den Verein nach und habe Bilder von Zerrungen über Faser- und Bündel- bis hin zu Muskelrissen vor Augen. Aber das nur am Rande.)

They had me at hello the foreword

10. Oktober 2012

Fußballerbücher zählen in der Regel nicht zu meiner bevorzugten Lektüre. Also Bücher, die von Fußballern geschrieben wurden. Respektive ihnen in den Mund gelegt. Wobei ich zugeben muss, dass es sich dabei um einen der gar nicht so seltenen Fälle handelt, in denen man etwas ablehnt, ohne sich ernsthaft damit beschäftigt zu haben. Wenn ich mich nicht verzählt habe, beläuft sich die Anzahl von mir gelesener Fußballerbücher auf eines. Von Sepp Maier, 30 Jahre dürfte es her sein, und das einzige, an das ich mich erinnere, ist der Spruch mit dem großen M und den kleinen Eiern. Von wahrhaft bleibendem Wert, sowas.

Ok, die 1 steht nicht ganz. Ein paar großformatige Welt- oder Europameisterschaftsbücher, für die der eine oder andere Spieler mit seinem guten Namen stand, habe ich schon durchgelesen, oder zumindest die Bilder angesehen. Anpfiff steht hingegen nicht in meinem Bücherregal, auch keines der zahlreichen Kaiser- und Titanenbücher, keinloddarmaddäus, kein Philipp Lahm, weder die eine Halbzeit von Uli Stein noch die beiden von Jörg Berger, Letzteres bedaure ich ein wenig, und die Vorteile des Standfußballs erkannte ich bereits vor Jahren ohne Oliver Bierhoff.

Kürzlich stöberte ich dann in einem angeheirateten Bücherregal und sah dies:

Genau. So nah ging ich auch ran. Zog es heraus, und siehe da:

Interessante Hervorhebung des Autors.

Den Titel des Werks kannte ich indes noch immer nicht.  Doch auch da konnte Abhilfe geschaffen werden.

Aus dem Münchner Copress-Verlag, von 1954, sodass der Gedanke nahe lag, es könne sich mit der WM 54 befassen. Ich kenne das eine oder andere Buch darüber, auch Vaters Paninivorläuferheftchen habe ich über die Jahre häufiger in der Hand gehabt, aber die Fritz-Walter-Version war mir noch nicht untergekommen. Sicher, auch nur ein Fußballerbuch, aber wohl keine Biographie, kein Ratgeber für angehende Fußballstars, sondern die Erzählung eines konkreten Ereignisses, ein Zeitdokument (leider nur die zweite Auflage, aber immerhin), und das Happy End war auch vorprogrammiert. Kann man mal reinschauen.

Also las ich die ganzen Geschichten über Spiez, wie sie zum Teil auch im „Wunder von Bern“ angeklungen sind, von Pedalofahrten und Spaziergängen, verstand erstmals so richtig das damalige Setzsystem, wunderte mich, dass in den Qualifikationsspielen zur WM offensichtlich ausgewechselt werden durfte, staunte über die mitunter unwirklich anmutende Verehrung für den Chef, litt mit Erich Retter, und las vor allem: Kameradschaft. Und Sportsgeist.

Kam mir entgegen. „Elf Freunde müßt ihr sein“ stammt aus dem Jahr 1955, und so manches Mal hatte ich den Eindruck, dass beide Bücher den selben (Zeit-?)Geist atmen. Angefangen bei den sprichwörtlichen elf Freunden. Und gelegentlich blickte ich in einem etwas kruden Vergleich auch noch ein paar Jahre weiter zurück, zu Augustine Fouillées „Le tour de la France par deux enfants“, einem tugendhaften, wenn auch arg patriotisch daherkommenden, ähem, Road Novel, mit dem ich mich hier aber ebenso wenig auseinandersetzen möchte wie mit der Frage nach dem Genus der Road Novel. Hat man halt nicht immer im Griff, seine Assoziationen.

Als faszinierend, wenn auch nur bedingt überraschend, empfand ich in Walters Buch die Schilderungen der Interaktion mit den Zuschauern, die Nähe, die geteilten Hotels, insgesamt auch die hemdsärmelige Planung, die Anreisen vor dem Spiel, die wesentlich knapper kalkuliert waren als in den achtziger Jahren irgendwo in der Kreisliga.

Schöne Vorstellung auch, dass Joachim Löw im April 2014 vorschlägt, vor dem vorletzten Bundesligaspieltag außer der Reihe fünf Tage frei zu nehmen: „…wenn wir alle einmal ohne Training und ohne Probleme irgendwo zusammenkämen?“ Mit Tischtennisspielen (sic!) und Miniaturgolf, aber ohne Basketball.

Ja, es war eine andere Zeit. Eine Zeit, in der der frischgebackene Ehrenspielführer der Nationalmannschaft seine Adresse in Buchform unter die Leute bringen konnte:

„Dann stellen wir in meiner Wohnung, Beethovenstraße 44, für drei Tage Klingel und Telefon ab, stopfen die Finger in die Ohren, wenn wir etwas von Einladungen hören, erzählen, spielen Karten und „Mensch ärgere dich nicht!“

Ich habe nicht recherchiert, ob die Adresse tatsächlich stimmte. Habe aber keinen Grund, daran zu zweifeln. Zu ehrlich, zu offen klang das eine oder andere, was Walter drucken ließ. Bemerkenswert, wie offen er – gewiss, aus einer Position der Stärke heraus – über Selbstzweifel und die ihm so häufig zur Last gelegte Sensibilität schrieb. Ich bin mir ziemlich sicher, dass derlei jahrzehntelang kaum möglich gewesen wäre, und bin auch heute noch nicht überzeugt, dass es gegebenenfalls so funktioniert, wie wir uns das vermutlich alle wünschen.

„Wäre nicht Herberger mit seinem durch nichts zu erschütternden Glauben an meine spielerischen Qualitäten, vielleicht hätte ich schon längst kapituliert. […] Oft wünsche ich mir ein dickeres Fell, so wie es der Toni hat oder der Max Morlock, von denen man in Düsseldorf oder Nürnberg auch immer Wunderdinge sehen will. Wie häufig bin ich auf den Platz gegangen mit einem Gefühl, als habe ich Blei in den Gliedern. Nur weil mir die übertriebenen Erwartungen des Publikums schon vor dem Spiel auf den Magen geschlagen sind.“

Mein Lieblingsabschnitt aber, und letztlich der Grund, weshalb ich nicht zögerte, das Buch nach dem ersten Aufschlagen in der Hand zu behalten und zu lesen, war das Vorwort, geschrieben von nicht einem, nicht zwei, nicht drei, nein: 11 Weltmeistern.

10 Mitspieler und natürlich der Bundestrainer hatten ihrem Kapitän zum Erscheinen seines Erstlings je eine kurze Widmung geschrieben, die sich in vielfältiger, häufig ungelenker und nicht immer pointensicherer Art und Weise um Originalität in Gestalt einer geistreichen Querverbindung zwischen dem Fußball auf der einen und Walters Buch auf der anderen Seite mühte.

So verlieh beispielsweise Toni Turek der Hoffnung Ausdruck, Walter stürme „beim nächsten Länderspiel so gut, daß der Torwart in aller Ruhe Dein Buch lesen kann„, während es Werner Kohlmeyer in die Öffentlichkeit drängte: „Du bist als Retter in der Not oft bei uns in der Hintermannschaft aufgetaucht. Hoffentlich tauchen wir Verteidiger gelegentlich auch in Deinem Buch auf.“ Namensvetter Liebrich bot indes seine Dienste an: „Wenn allzu viele Erinnerungen auf Dich einstürmen, dann hole mich! Ich stoppe alles!

Die Reihe ließe sich lückenlos fortsetzen, von Morlocks Wirbelvergleich bis hin zu Eckels beinahe unterwürfig klingendem Dank an seinen „Lehrmeister“.
Mein Favorit bleibt jedoch Bruder Ottmar:

„Bruderherz, hoffentlich geht Dein Buch so gut wie meine Tankstelle in den ersten Tagen nach der Weltmeisterschaft.“

Vedo und der Rechenlehrer

4. September 2012

Wir erinnern uns: Das Team war recht zuversichtlich in die Saison gestartet, man hatte eine eingespielte, nur punktuell ergänzte Mannschaft, die ersten Pflichtspiele waren erfolgreich verlaufen. Ein erster Nackenschlag war das völlig unnötige 0:1 gegen einen durschschnittlichen Gegner, an dem der sonst so treffsichere Mittelstürmer einen nennenswerten Anteil hatte.

Anschließend war man gegen einen, wenn nicht den Meisterschaftsfavoriten angetreten, hatte gut begonnen, war sogar in Führung gegangen, um sich dann in eine blamable Klatsche zu ergeben. In der Führungsetage kamen Fragen auf.

„Habt ihr mir nicht kürzlich etwas von einer Berliner Schulmeisterschaft erzählt?“

Niemand sagte etwas, denn die Jungen wußten aus Erfahrung, daß der Rektor seinen Zorn stets über das Haupt des Antwortenden allein ausschüttete.

„Ihr könnt Euch wohl nicht mehr erinnern, was?“ fragte Rektor Schulz. „Gut, dann werde ich eurem Gedächtnis nachhelfen. Ihr habt nämlich gesagt, ‚wir werden Berliner Meister‘, so großspurig, daß ich es geglaubt habe. Was war der Lohn für meine Gutgläubigkeit? Man hat mich ausgelacht!“

Er steigerte sich immer mehr in Zorn.

„Jawohl ausgelacht! Gestern war ich bei Herrn Stadtschulrat Schweitzer. Wißt ihr, was der gesagt hat? Die – damit hat er unsere Schule gemeint – werden es nie schaffen. Und dann hat er mir von eurer Blamage erzählt. Neunmal habt ihr gegen die Charlottenburger verloren! Und das unter dem Namen einer Schule, der ich vorstehe und die bisher nur lobend erwähnt wurde! Schämt ihr euch denn gar nicht?“

Völlig erschöpft wischte sich der Rektor den Schweiß von der Stirn.

Heini raffte allen Mut zusammen und erhob sich unaufgefordert.

„Das stimmt nicht ganz, Herr Rektor, wir haben am vergangenen Mittwoch gegen die Charlottenburger wohl verloren, aber nicht neunmal, sondern nur einmal. Der Herr Stadtschulrat wird die Tore mit den Spielen verwechselt haben. Wir haben nämlich das Spiel mit neun Toren verloren. Das ist zwar ein furchtbar schlechtes Ergebnis, aber noch keine endgültige Blamage. Es kommen ja noch Spiele, bei denen wir das wieder gutmachen können. Wir haben damals wirklich nicht übertrieben. Wir sind – wie versprochen – Wilmersdorfer Meister geworden und haben…“

„Augenblick mal“, unterbrach ihn Rektor Schulz, verließ sein Pult und stellte sich vor Heini auf. „Und was war bei dem Spiel gegen die Zehlendorfer? Habt ihr da nicht ebenfalls den Namen eurer Schule in den Schmutz gezogen?“

„Das haben wir nicht, Herr Rektor“, sagte Heini mit Überzeugung, „wir haben zwar 1:0 verloren. Aber mit Anstand. Bei den Zehlendorfern haben wir halt Pech gehabt. Und die Charlottenburger sind ganz ohne Zweifel besser als wir. Aber darum können wir trotzdem noch Berliner Meister werden, wenn…“

Rektor Schulz fiel ihm ein zweites Mal ins Wort.

„Wenn, wenn, wenn! Du kennst ja das Sprichwort: ‚Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wären wir alle schon Millionär!‘ Rede doch nicht so viel um den Brei herum. Ihr werdet nicht Meister. Das ist amtlich. Der Schulrat hat es gesagt. Der versteht doch wohl mehr als ihr!“

„Aber nicht vom Fußball!“*

Da hatte Heini zweifellos recht, auch wenn der Rektor anderer Meinung war. Letztlich fing sich das „Team“ bekanntlich und wurde, wer wüsste es nicht, Berliner Meister, mit einem Präsidenten Rektor an seiner Seite, der zwar keine Ahnung von Fußball hatte, der aber seinen Schützlingen jeden Wunsch von den Augen ablas.

Ach, wenn es doch beim VfB Stuttgart auch so einfach wäre. Ein kurzes Gespräch von Ibisevic mit Konflikttherapeut Rechenlehrer Peters, dann ein gemeinschaftlich ausgerufenes

Elf Freunde müßt ihr sein, wenn ihr Siege wollt erringen„,

und im Handumdrehen stimmen die Abläufe, stimmt die Gruppendynamik, stimmt nach gewissen Anpassungen in der Aufstellung die Balance der Mannschaft wieder, gewinnt die Offensive an Durchschlagskraft und die Hintermannschaft an Stabilität. Der Trainer darf mit zu den Spielen und sich um organisatorische Fragen kümmern.

Dabei, und da stimme ich Bruno Labbadia (der im Übrigen insofern Wort hielt, als die Mannschaft in der Tat für kurze Zeit unerwartet mutig auftrat – und auch dafür belohnt wurde) durchaus zu, schien die Hintermannschaft nach der vergangenen Rückrunde nun wirklich nicht das Problem zu sein, schon gar nicht die Innenverteidigung.

Tasci war gesetzt, Niedermeier und Maza sollen sich in der Vorbereitung auf Augenhöhe (und sie sind beide groß gewachsen) begegnet sein. Nun sah man Tasci, wie er für Thomas Müller Spalier stand, sah Ulreich, wie er den Ball wieder einmal nach vorne abprallen ließ, sah Boka nicht, sah Maza, wie er Okazaki unnötig in Bedrängnis brachte, sah dann Okazaki, wie er diese Bedrängnis augenscheinlich ignorierte, sah weiterhin indiskutable Stock- und sonstige Anfängerfehler bei vermeintlichen Soliditätsgaranten wie Kvist und Sakai, sah Gegentore, die aus einem billigen Ballverlust im Sturm oder gar einem eigenen Eckball entstanden, sah Bayern, die zu fünft gegen zwei auf Ulreich zuliefen, ach, ich will nicht mehr.

Und speziell die drei Tore unmittelbar nach der Pause werfen doch vor allem die eine Frage auf, die ich mir eigentlich nie mehr stellen wollte, nachdem Jürgen Klinsmann Polen verbal durch die Wand gehauen hatte:

Was hat Bruno Labbadia in der Kabine gesagt?

* Aus: Sammy Drechsel, 11 Freunde müßt ihr sein, Stuttgart 1955.