siebzehn/zwanzigdreizehn

17. Dezember 2013

Meine Gästeschar wehrte sich wacker
(hab nichts andres erwartet, Ihr Racker!)
gegen billigste Zoten,
die hier und heut’ drohten:
dreimal Merte, kein Sucker, kein Fucker.

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Gepriesen sei der Merte,
er steht für die alten Werte.
Er hält wenig vom Umschaltspiel.
Ein gewonnener Kopfball ist doch auch schon viel.
So einer trägt keine albernen Bärte.

 

@Peter_Ahrens, so geht die Legende,
sieht den Fußball im Land vor ‘ner Wende.
Wie’n zielsich’rer Falke,
sagt er: “Meister? Na Schalke!”*
Aber sonst: Kompetenz ohne Ende!

*Ok, ganz so hat er’s nicht gesagt. Aber bestimmt so ähnlich.

______

Kein Saisongemüse – die Zeit ist vorbei –,
hat er doch viel gemeinsam mit Spargel im Mai,
und bei Weitem nicht nur
die elegante Figur:
siebzehn und vier, London eye.

 

Ach, wenn sie doch bloß öfter schriebe,
pointiert – wie sie’s kann und ich’s liebe.
Ich tät gern von ihr’m Tun kund
dort drüben bei unrund,
wo ich Stunde um Stund’ mir vertriebe.

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Der Skipper der Gunners, der kommt aus Hannover
galt nicht als Talent und dacht‘ sich „game over“?
Doch von Ralf wurd er eingesetzt
Bei Ewald als Chef gesetzt
und so trägt der Per den DFB-Pullover.

 

Der Martin schreibt mehr im Privaten,
mit ‘nem Stuttgarter Helden als Paten.
Martinkelsch”, Sie verstehn,
doch: kein Schnäuzer zu sehn –
da ist was durch’nandergeraten.

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Weitere Adventsfünfzeiler gibt’s im Kalender.

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