Der ganz normale Selbstschutz

29. Juli 2013

Jüngst hatte ich kurz darüber nachgedacht, bis auf Weiteres all meinen Texten hier ein ceterum censeo anzuhängen, kam dann aber wieder davon ab, in der Annahme, dass die hier Mitlesenden über dessen Inhalt ohnehin bestens im Bilde wären:
„… dass Labbadia weggeschickt werden muss.“

Mir ist klar, dass das Argument, meine Meinung sei – hier – ohnehin bekannt, leicht mit dem Hinweis entkräftet werden könnte, dass der Senat seinerseits auch wusste, was Cato wollte, ohne dass dieser auf die stete Wiederholung verzichtet hätte. Dessen Meinung indes, von allem anderem abgesehen, im Gegensatz zu meiner, Gewicht und Relevanz hatte. Wie auch immer: ich fand die Idee dann doch nicht so gut.

Gleichwohl: meine Meinung zu Bruno Labbadia bzw. insbesondere zu der Frage, wie lange er noch beim VfB wirken sollte, ist klar. Insofern dürfte es niemanden verwundern, dass ich seine öffentlichen Äußerungen möglicherweise besonders kritisch betrachte, und dass ich mich vielleicht auch ein bisschen freue, wenn die Stuttgarter Nachrichten in ihrer aktuellen Ausgabe unterschiedliche Wahrnehmungen der Herren Labbadia und Bobic hinsichtlich der Saisonziele, des Kaders oder der Attraktivität des in Cannstatt gezeigten Fußballs sowie das daraus möglicherweise erwachsende Konfliktpotenzial aufzeigen.

Es gäbe manchen Grund, die jüngsten Äußerungen des Trainers zu hinterfragen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass man den Eindruck gewinnen kann, er sei bereits wieder dabei – nach der Kadergrößengebetsmühle des Vorjahres – das Fundament seiner Verteidigungsstrategie für den Misserfolgsfall zu legen. Mir fehlt aktuell die Zeit, und vielleicht auch die Lust, vertiefter darauf einzugehen. Ganz davon abgesehen, dass sich der Aufwand wegen der paar Restwochen nicht lohnt.

Auf zwei Aussagen, bzw. deren Zusammenspiel, möchte ich gleichwohl kurz hinweisen. Im Artikel „Die ungleichen Tempomacher des VfB“ (so die Überschrift im Print, online wurde umbenannt) zitieren die Stuttgarter Nachrichten Labbadia dahingehend, dass der Verein nicht „Lionel Messi oder Neymar“ verpflichtet habe, sondern personell „nur nachgeholt, was wir in den vergangenen zwei Jahren nicht gemacht haben. Jetzt ist nur die Normalität eingekehrt.

Normalität also. Einverstanden. Nicht dass ich der Meinung wäre, der Kader der Vorsaison sei einer für Platz 12 gewesen, aber sei’s drum. Jetzt hat der VfB also einen normalen Kader. Nun könnte man auf die Idee kommen, zu fragen, was denn „Normalität“ bedeute, hier in Stuttgart. Beim Viertplatzierten der ewigen Tabelle der Bundesliga. Ok, das war unsachlich, da spielen dann doch ein paar zu alte Ergebnisse mit rein.

Aber vielleicht könnte man sich ja mal die zehn Spielzeiten vor Labbadias Ankunft ansehen. Ganz kurz nur, und oberflächlich. 2000/01 war’s mit Platz 15 nicht so dolle, im Jahr darauf als Achter auch noch nicht so. Danach dann: 2, 4, 5, 9, 1, 6, 3, 6. Ein Ausrutscher mit Platz 9, zweimal die 6, fünfmal besser als 6. Gar nicht so schlecht. Danach folgte, zugegeben, noch die Halbsaison mit dem beschädigten Christian Gross und dem umhertapsenden Jens Keller, die auf Rang 17 endete. Dennoch:

Irgendwie fällt es mir schwer, die Stuttgarter „Normalität“ mit Labbadias zweiter Aussage auf einen Nenner zu bringen:

Aber wir haben nicht die Mannschaft, um zu sagen, wir werden Sechster.

Ja, was denn sonst? In meiner kleinen Welt beginnen die Ausläufer der Prä-Labbadia-Normalität für den VfB, ganz vorsichtig ausgedrückt und mit viel Wohlwollen, bei Platz 8. Normal im engeren Sinn wären die Plätze 4-7, mit der 7 als Enttäuschung. Das ist der Anspruch. Ein Anspruch, den sich der Verein über Jahre hinweg hart erarbeitet hat. Oder anders: Stuttgarter Normalität, jahrelang.

Mir ist klar, dass meine oberflächliche Betrachtung finanzielle und sonstige Rahmenbedingungen sowie zahlreiche weitere Aspekte außer Acht lässt. Sie ist unseriös, polemisch und vielleicht auch unfair. Mir ist ebenso klar, dass ich den von Bruno Labbadia verwendeten Begriff „Normalität“ womöglich etwas zu wörtlich interpretiere und schlaumeiernd gegen ihn wende.

Und all das nur, weil ich es schlichtweg nicht ertragen kann, wie dieser Mann den VfB als einen dahergelaufenen Zaungast im Konzert der Großen darstellen will, um sich selbst im Vorgriff auf den möglichen Misserfolgsfall zu schützen. Aufbruchstimmung my ass!

Im Übrigen …

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21 Antworten to “Der ganz normale Selbstschutz”

  1. hirngabel Says:

    Ich hasse es ja, dass meine spärlichen Kommentare hier im Blog immer nur aus Zustimmung bestehen. Aber was bleibt einem auch anderes übrig, wenn Du all das auf den Punkt bringst, was mir seit gestern im Kopf rumschwirrt zu diesem Thema?

    Da hatten wir bei der Mitgliederversammlung erstmals seit langen, langen Jahren wieder so etwas wie Aufbruchstimmung rund um den Verein, und dann stellt sich der Trainer doch tatsächlich hin und glänzt mit diesem absurden Messi-Vergleich. Unfassbar.

  2. heinzkamke Says:

    @hirngabel: Das ist schon ok so … ;)

    Im Ernst: da könnte man so viel zu sagen. Wie kann man seinen Kader kurz vor Saisonbeginn so brüskieren? Ach, lassen wir’s. Es sei denn, Du möchtest das vertiefen und weißt nicht, wo: ich biete Dir gern ein bisschen Platz hier im Blog an. ;)

  3. xxlhonk Says:

    Ich sage es mal so.
    Passt, 100%ig
    Oder in einem Wort:
    Willkommen in Brunos Welt.

    Ich mag diese Trainer nicht, die als erstes immer ihren Ars*h in Sicherheit bringen wollen. Und die danmn, wenn sie mal ein Spiel gewinnen, sich selber feiern lassen, als wären sie WM geworden.
    Um dann, wenn es schief geht, zu sagen: Ich habe es immer gesagt. So einen Trainer wollte ich (schon nach Stevens, der das auch immer sagte „bbesser werden als letzte Saison“ ) nie wieder und war daher froh, dass wir uns von Brüno sehr schnell wieder trennten. Das wir jetzt schon wieder genau so einen Trainer haben, ist eine ganz andere Baustelle. Oder ist es einfach der neue #keinarschinderhoseaberdiehaareschön Trainertyp?

    Aber das hier ist ganz groß. Ist es ja immer, da hat die Hirngabel, wie so oft, Recht.
    Wo wir schon mal beim sein und Recht sind. Ist so Recht.
    Alles wie immer also, hier.

    PS Wie jedes Mal wünschte ich mir, ich könnte nur hl ansatzweise so wohl gefeilte Worte finden, die es dennoch so auf den Punkt bringen.
    PPS
    Ein Gegenargument habe ich ja dann doch noch. So lange der Bruno bei euch Trainer ist, so lange haben wir gute Chancen vor dem Vfb zu stehen. Trotz Fink.

  4. erkocht Says:

    Und es ist halt auch sehr egal in welch einer realistischen oder unrealistischen Wunschvorstellung der typische Stuttgarter Fan denn nun lebt und sich den VfB am Ende der Saison auf Platz 3, 6+ oder nur auf einen Platz unter den ersten 10 wünscht.

    Nach der Mitgliederversammlung, die auch ich in einer, in letzter Zeit selten erlebten, großen Euphorie wahr genommen habe, freut man sich einfach darauf, dass der VfB die meisten Baustellen gemeistert zu haben schien (und damit meine ich nicht das Wappen).

    Jetzt muss der Trainer diese Freude nicht mittragen (auch wenn ich mich darüber sehr gefreut hätte), aber wenigstens hätte er einfach seinen Mund halten können.

    Wie du schon sagtest, ist es in diesem Fall wirklich einfach so schrecklich offensichtlich, dass er schon im Vorfeld die Ausreden vorbereiten möchte, statt, verdammt noch mal, einfach mal g’scheiten, schönen, attraktiven Fußball zu spielen, egal ob es dann Platz 3, 6+ oder <10 wird. Und DAS ist mit den allermeisten Bundesligamannschaften möglich, insbesondere mit dem des VfB Stuttgart.

  5. 1ng0 Says:

    du bringst es mal wieder auf den punkt. es ist nicht die fragwürdige vorbereitung auf die spiele, nicht die generelle schematische taktik, nicht das akute coaching während eines spiels, und auch nicht das mangelnde talent bei der talenterkennung. was mich am meisten nervt, ist, dass labbadia schon seit jahren versucht, den vfb unter wert zu verkaufen.

    und ich will auch nicht mehr diese scheiße hören von wegen „gegen die bayern im pokalfinale super verkauft“. verdammt, das spiel ging verloren!! was nicht hätte sein müssen!!! wie kann man bitte schön aus einer niederlage „kraft für die kommende saison“ ziehen? wie kann man fünf minuten nach abpfiff schon die „positiven seiten“ sehen? wenn das der anspruch ist, ist es nur logisch, dass man den vfb auf dauer neben hannover, gladbach, mainz einsortiert anstatt da, wo er in acht von zehn saisons stehen muss. nicht müsste. MUSS! (wa wie du ja auch sagst in der vergangenheit im schnitt der fall war): auf platz fünf, mit blick nach oben. (und selbstredend weit vor dem hsv, herr xxlhonk).


  6. wirklich sehr gelungen. eine sehr nachvollziebare Ablehnung in ein hübsches Kleid gepackt.


  7. Ich sage nur ein Wort: Vielen Dank für diesen Blog-Artikel. 1893% Zustimmung.

  8. Dierk Says:

    Mir gefaellt Deine Auflistung der Platzierungen aus den Jahren 2001-2009. Denn als VfB Fan muss man sich schliesslich immer wieder klar machen, wo wir – entgegen offizieller Verlautbarungen – eigentlich wirklich herkommen. Und dies muss eigentlich der Anspruch sein.

    Wer die Spieljahre 2011/12 und 12/13 als Uebergangsjahre bezeichnet, impliziert ja eigentlich einen Uebergang von einer Normalitaet (UEFA/CL Teilnahmen) zu einer anderen (hm, ja, welche? Graues Mittelfeld? Abstiegskampf? Schlimmer gar?)

    Von daher darf man die Jahre 2011/12 und 12/13 wohl eher als verlorene Jahre denn als Uebergangsjahre bezeichnen.

    Und es ist an der Zeit die Normalitaet wieder herzustellen. Mit oder ohne Bruno Labbadia. Wenn dieser sich der Aufgabe nicht gewachsen sieht, dann eben ohne.

  9. jens1893 Says:

    Labbadia weiß schon, dass man ihm hier innerhalb der letzten 2 Jahre u.a. einen 26-jährigen William Kvist für knapp 4 Millionen Euro und einen 27-jährigen Ibisevic für knapp 5m € auf den Hof gestellt hat? Der gute Herr ist sich auch darüber im Klaren, dass er hier immer noch einen Kader trainiert, der pro Jahr im Unterhalt an die 50 Millionen Euro kostet und dieser damit teurer wie der von mindestens 10-12 anderen Bundesligavereinen ist?

  10. Stefan Says:

    Ich gebe den Klopp trotzdem nicht her. Auch wenn Bruno eine Geissel der Menschheit ist.

  11. heinzkamke Says:

    Danke für die Kommentare. Ihr verzeiht, dass ich dieser relativen Kommentarflut nicht Herr werde, will sage: nicht individuell antworte. Zumal ich Euch ohnehin durch die Bank zustimme. Mit Ausnahme von Stefan, natürlich, der ernsthaft glaubt, Herrn Klopp auf lange Sicht von seiner Heimat fernhalten zu können.

    (Großer Fehler, ne? Wenn so viele Leute so ausführlich kommentieren, nicht ebenso ausführlich auf jeden einzugehen?)

  12. nedfuller Says:

    Beim HSV werden wir von allen belächelt, daß als Ziel Platz 6 ausgegeben wird.
    Hier wird kritisiert, wenn es ein Understatement seitens des Trainers gibt.

    Wie man es macht, macht man es falsch.

    Würde man dem Trainer folgen, wenn er Platz 6 als Ziel ausgibt?

    Und vor allem: Weiß er vielleicht, daß ER mit diesem Kader nicht mehr schafft, als das, was er als Ziel ausgibt.

    Es ist schwierig in der heutigen Zeit Ziele auszugeben. Immer sagt er, daß der VfB besser werden wird. Ist doch auch was.

  13. heinzkamke Says:

    @nedfuller:
    Ganz ehrlich: ich wusste nicht, dass der HSV Platz 6 als Ziel ausgegeben hat. Alles andere würde mich nach Platz 7 in der Vorsaison allerdings befremden, insofern wundert es mich ein wenig, dass das belächelt werde.

    Bzgl. VfB: ein bisschen Understatement ist ok, meinetwegen auch „wir wollen nur guten Fußball zeigen“. Den Verein konsequent öffentlich unter Wert zu verkaufen ist meines Erachtens eine andere Hausnummer.

    Und natürlich ist das, was Du in Deinem vorletzten Absatz sagst, genau das, was wir unterstellen: mit ihm ist vielleicht wirklich nicht mehr drin. Und er teilt möglicherweise diese Sorge, deshalb baut er vor.


  14. […] Pahl (allesaussersport) hat Fußbalmethadon im Angebot. + + + Selbstschutz: Der sonst so besonnene Heinz Kamke ärgert sich sehr über Aussagen von Trainer Bruno Labbadia. + + + Resozialisierung: Ronny Blaschke […]

  15. Gunnar Says:

    OK, dann mal die Expertenmeinung, bitte: Hoffst Du nur, dass Bruno in Kürze abdanken muss oder glaubst Du auch, dass es bald passiert?
    Ggf. müsste ich nämlich noch meinen Tipp bei der Frage nach der ersten Trainerentlassung der Saison ändern…

  16. heinzkamke Says:

    @Gunnar:
    Schwieriger Punkt, die Sache mit der Hoffnung – nach bisherigem Stand müsste die Entlassung zwingend mit einer sehr schlechten Vorrunde einher gehen, auf die ich naturgemäß nicht hoffen kann.

    Die aktuellen Äußerungen der Herren Bobic und auch Wahler indes lassen sich so interpretieren, dass der Vertrauensvorschuss des Trainers nicht so groß ist, wie er ihn sich angesichts seiner Verdienste vermutlich wünschen würde. Oder anders: ich glaube, die haben – gerade vor dem Hintergrund, dass man eben Messi und Neymar verpflichten konnte – auch keine Lust auf anhaltendes Gejammer.

    Wenn der VfB also nicht ausnehmend gut startet, könnte ich mir vorstellen, dass es gar nicht so lange dauert, bis die Luft für den Trainer dünn wird. Da ich mir aber selbstverständlich wünsche, dass er ausnehmend gut startet … ach, lassen wir das.

  17. one legged fadeaway Says:

    Hätte man letztes Jahr ein bißchen besser gespielt bzw. ein erkennbares Spielkonzept gehabt und sich zu Hause nicht wie Greuther Fürth präsentiert, wäre es wegen der „Ausgeglichenheit der Liga“ ein Leichtes gewesen auf Platz 5 oder Platz 6 der Abschlußtabelle zu kommen. Stattdessen wird vom Trainer wieder analog zur letzten Saison und zwar wiederum vor Saisonbeginn damit angefangen, mit seinen „Wir dürfen nicht vergessen wo wir herkommen“-Blabla Unheil heraufzubeschwören welches gar nicht existiert. Er setzt damit die Ursachen deren Wirkungen er vermeintlich vorgibt zu bekämpfen. Ich sehe kein Team dass dem VfB abgesehen von Bayern, BVB mit Abstrichen Schalke/Leverkusen (Hoffentlich hat Kießling mal ’ne Gelb-Sperre wenn es gegen den VfB geht) überlegen ist. Bruno, entweder Du machst endlich was daraus oder Du gehst bitte bereits vor Saisonbeginn zu Sport1 um dort Dienstagabends im Talk den Peter Neururer zu geben; wobei ich mir sicher bin dass Peter Neururer es besser machen könnte als unser Bruno. Sowohl im Studio als auch an der Seitenauslinie. Es reicht Bruno.


  18. Ich kann Bruno verstehen bezüglich seiner Aussagen. Es ist absolut vernünftig, extern bescheidene Ziele zu formulieren, wie es Labbadia tut. Warum? Weil er andersrum nicht in Ruhe arbeiten kann, weil er bei der ersten Krise einen auf den Sack bekommt.

    Also ist Labbadia in Punkto öffentlicher Zielkommunikation schonmal nichts vorzuwerfen. Was er intern zu den Spielern sagt, weiss ich nicht. Vielleicht verbreitet er ja dort Aufbruchsstimmung.

    Vom Sportlichen her war die letzte Saison sicher enttäuschend. Aber schaut man sich die Stuttgarter Mannschaft an, dann sieht man auch, dass die große Qualität einfach nicht drinsteckt.

    • heinzkamke Says:

      Natürlich ist es völlig in Ordnung, bescheidene Ziele zu formulieren. Oder gerne gar keines, oder ein nicht in Tabellenplätzen messbares. Solange man sich in einem Rahmen bewegt, der vom Umfeld nachvollzogen werden kann. Letzteres bezweifle ich bei den jüngsten Äußerungen. (Und mit Umfeld meine ich nicht nur uns Fans, die wir recht weit vom Geschehen entfernt sein mögen.)

      Ob es bei aller Bescheidenheit nötig ist, die Qualität der Mannschaft öffentlich derart in Frage zu stellen, ist sicherlich Ansichtssache. Ob es zielführend ist, übrigens auch. Ich freue mich, dass die Vereinsführung diesbezüglich offensichtlich anderer Meinung ist als der Trainer.

      Aber wie gesagt: all das ist Ansichtssache. Auch, ob „Labbadia in Punkto öffentlicher Zielkommunikation schonmal nichts vorzuwerfen“ ist, oder vielleicht doch.

      Mich persönlich erinnert der Trainer häufig an jemanden, der gegen seine Lieblingsmannschaft tippt und somit ganz sicher einen Erfolg verbuchen kann. Entweder die Mannschaft gewinnt, oder er hat wenigstens recht gehabt.

  19. martinkelsch Says:

    Idem mihi placet, Herr Kamke, wie wir Lateinschüler sagen. Ich glaube auch, dass wir nicht mehr lange warten müssen…….
    Leider wird die, ahem, Bratwurst, die unlängst Brunos (und auch Hajnals) Vertrag verlängerte nicht nach Bulgarien transferiert, sondern darf noch die nächste und wahrscheinlich auch übernächste Krampe einstellen.
    Aber macht nichts. Wir haben ja einen supersympathischen Präsidenten.

  20. heinzkamke Says:

    Mit Bratwurst kann ich gut umgehen, Herr Kelsch, aber im Gegensatz zu Ihnen halte ich sie, ernsthaft, nicht für blind.

    So schlecht macht er das nicht, finde ich, sowohl die Einkäufe als auch die vereinspolitische Kommunikation. Beim Trainer sind wir gewiss einer Meinung, aber auch da muss ich nach wie vor einräumen, dass ich zweifle, ob allzu viele Trainer die Saison 2010/11 so zu Ende gebracht hätten wie der von Bobic verpflichtete. Mit einem starken Hajnal, übrigens. (Über dessen Verkauf ich nun natürlich froh bin).

    That being said (wie wir nur so halb altsprachlich Gebildeten sagen), bereitet mir die Frage, wie es um des Sportvorstands Trainerauswahlkompetenz steht, sehr wohl Kopfzerbrechen.


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