Es gibt tausend gute Gründe…

29. November 2010

Hat mich ja schon ein wenig geärgert, dass ich den Zug verpasste, der mir ermöglicht hätte, das Spiel des VfB beim HSV zu sehen. Wohl oder übel stieg ich in den nächsten Zug, versuchte Fußball Fußball sein zu lassen und sah mir eine weitere Folge von „Die schönsten Bahnstrecken der Welt“ an.

Und während man so dasitzt, die Landschaft vorüberziehen lässt, schneebedeckte Wiesen, zugefrorene Teiche, matschige Straßen, dann taucht irgendwann weit, weit hinten so ein ganz unschuldiger Gedanke auf, der irgendetwas mit Fußball zu tun hat. Man fragt sich, warum so viel schief läuft in dieser Saison, wieso der VfB so gar nicht voran kommt, hat keine zufrieden stellende Antwort parat und lässt noch einmal, eher kursorisch, das eine oder andere Spiel Revue passieren:

Mainz:
Die Innenverteidigung

Dortmund:
Georg Niedermeier

Freiburg:
Christian Gross

Nürnberg:
Dr. Jochen Drees
Christian Gross

Leverkusen:
Mauro Camoranesi
Christian Gross

Frankfurt:
Dr. Felix Brych
Christian Gross

Schalke:
Florian Meyer
Christian Gross

Wolfsburg:
Verletztenmisere
Christian Gross

Kaiserslautern:
Der Betzenberg
Christian Gross

Köln:
Christian Dingert
Christian Gross

HSV:
Ciprian Marica
Christian Gross

Hoffenheim:
Christian Gross
Der Bossa Nova

Eigentlich ganz ok.
Ich hatte ja lange Zeit befürchtet, es sei was Strukturelles.
Oder habe mit der Vereinsführung zu tun.
Oder gar dem Spielerkader.

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7 Antworten to “Es gibt tausend gute Gründe…”

  1. nedfuller Says:

    Wie beruhigend… ich hätte nur den Rest nicht lesen sollen :-)

    Es kann auch kein strukturelles Problem sein, die handelnden Personen sind doch alles Experten! (Rede ich gerade von meinem oder von deinem Verein? Die Grenzen sind da fließend…)

  2. Stefan Says:

    Eisenbahnromantik. Viel besser als dieser StreetView-Quatsch.

  3. heinzkamke Says:

    @nedfuller:
    Experten. Klar, jetzt wo Du’s sagst.
    Hätt ich ja auch mal früher drauf kommen können.

    @Stefan:
    Und da gibt’s so viel bei diesem Videoportal. Könnte man Stunden mit verbringen.


  4. Ach die Eisenbahnstrecken. Wie oft saß ich während der Schulzeit nach irgendwelchen Parties nachts vorm TV und starrte in Glotze um vorne in der Lok in den nächsten Bahnhof einzufahren.

    @Heinz: Der Name Gross taucht erschreckend oft vor. Ist Keller denn nun der Richtige?

    • heinzkamke Says:

      Der Name Gross taucht vermutlich deshalb oft vor, weil ich noch immer den Kopf schüttle über einen Präsidenten, der sich am Samstag in der Stuttgarter Zeitung ausheulte beklagte, dass er vor Wochen auf dem Volksfest ausgepfiffen wurde, während man dem Trainer Applaus spendete. Der böse, böse Herr Gross wird noch immer gerne in engem Zusammenhang mit der Krise genannt.

      Ansonsten bezweifle ich, dass Jens Keller „der Richtige“ ist. Mir fehlt der Glaube, dass er so etwas wie Aufbruchstimmung erzeugen kann.

      Seine fachliche Qualifikation kann ich nicht hinreichend bewerten, über die eine oder andere Entscheidung habe ich mich gleichwohl gewundert.


  5. Christian Gross, Christian Gross … kommt mir irgendwie bekannt vor, diese Vokabel. Ist das nicht zufällig schwyzerdütsch für „Markus Babbel“?


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