Umfassender Parkschutz

20. September 2010

Vor einigen Tagen nahm die Leiterin eines Stuttgarter Kindergartens einen Teil der ihr anvertrauten Kinder mit auf einen kleinen Ausflug. Man wollte in den Park, um Kastanien zu sammeln.

Die Kinder waren mit Freude bei der Sache. Dem einen oder der anderen waren die am Boden liegenden Kastanien nicht genug, sodass ein paar Kinder an Bäumen rüttelten, möglicherweise auch einzelne Früchte abrissen. Woraufhin sie mehrfach von Menschen aufgefordert wurden, die Bäume nicht anzufassen. Diese würden selbst entscheiden, wann sie die Kastanien hergeben wollten.

Man kann zu den Parkschützern stehen, wie man will, eines ist unstrittig: sie nehmen ihre Aufgabe ernst.

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3 Antworten to “Umfassender Parkschutz”


  1. Ich finde, man sollte die Bäume fragen, ob man die Kastanien einfach nehmen darf oder ob sie sie vielleicht für andere Lebewesen gedacht hatten. Wenn schon, denn schon.


  2. Ich finde man sollte auch jedes Huhn fragen, ob man sein Ei haben darf, schließlich ist es ein gravierender Eingriff in die Privatsphäre eines Huhn, wenn man ihm das Ei wegnimmt, denn dies hat existentielle Folgen für das arme Huhn. Was soll es sich den denken? Es wundert mich überhaupt nicht mehr, dass wir hier in diesem unserem Lande so viele psychisch gestörte Hüner haben.
    Da muß doch endlich mal jemand was gegen unternehmen….

  3. heinzkamke Says:

    Entschuldigung, ich glaube, ich bin hier im falschen Seminar gelandet. Lassen Sie sich nicht stören.


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