Bewaffnet

1. März 2010

Wie bei jedem Heimspiel des VfB waren auch am Samstag wieder mehr als 20.000 bewaffnete Zuschauer im Stadion. Mir war das zuvor gar nicht so bewusst gewesen, wenn ich ehrlich bin. Aber der DFB hat mir die Augen geöffnet:

5000 Euro Geldstrafe für den VfB Stuttgart

[…] Beim Gang in die Halbzeitpause während des Bundesliga-Meisterschaftsspiels zwischen dem VfB Stuttgart und dem Hamburger SV am 13. Februar 2010 in Stuttgart wurde ein Stadionheft von der Haupttribüne in die Richtung des Schiedsrichters geschleudert, dass diesen knapp verfehlte.

Dumme Sache, dass. Vielleicht sollte ich mal versuchen, herauszufinden, wessen Stadion Aktuell am Samstag zwei Meter neben mir landete. Und dann meinen Anwalt auf ihn ansetzen.

Wie man gelesen hat, kam es am Samstag andernorts zu gravierenderen Zwischenfällen mit nicht (oder vielleicht doch?) als Waffen gedachten Mitbringseln. Auch in Stuttgart waren wieder einige Pyrotechniker zugange, wenn auch, soweit ich es beurteilen kann, weniger folgenschwer. Und ich weiß nicht, was ich davon halten soll – eine Diskussion übrigens, die selbstredend immer wieder geführt wird. Vor vielen Jahren war ich regelmäßiger Gast im Stade Vélodrome, was meine Sozialisation als Stadiongänger prägte und mir eine gewisse Begeisterung für vielerlei pyrotechnische Spielereien in Fußballstadien einpflanzte.

Mittlerweile bin ich ein paar Jahre älter, etwas verantwortungsbewusster und in mancherlei Hinsicht auch deutlich ängstlicher. Während ich also vor zwei Wochen die Bengalos (vielleicht heißen die auch anders, da bin ich völliger Laie), die der HSV-Anhang in seinen Vereinsfarben abbrannte, zwar mit einem gewissen Unbehagen, aber auch nicht ohne Faszination beobachtete, war mir am Samstag schon etwas weniger wohl, als es wenige Meter neben mir plötzlich knallte – diesmal immerhin nicht über unseren Köpfen. Wenn ich das Ganze richtig gedeutet habe, war auch das Commando Cannstatt nicht sonderlich glücklich darüber: mindestens ein exponiertes Mitglied schien die Verursacher in der Pause deutlich zurecht zu weisen, sodass der VfB in der zweiten Hälfte pyrotechnisch nicht mehr auf sich aufmerksam zu machen vermochte.

Im Gästeblock fruchteten etwaige sozialhygienische Maßnahmen nicht im gleichen Maße, sodass dort zunehmend versucht wurde, von außen Einfluss zu nehmen. Ordnungskräfte marschierten auf, was die Frankfurter Fans nicht unmittelbar beruhigen konnte, die dann auch ihre kontroverse Kommunikation mit den Nachbarblöcken weiter intensivierten (woran vermutlich beide Seiten ihren Anteil hatten). Während ich bis dahin geneigt war, mich schulterzuckend dem Spiel zuzuwenden, ging die Sache einigen anderen Stadionbesuchern kurz darauf deutlich näher: als nämlich mehrere Knallkörper über den Zaun in den Innenbereich flogen, fanden das allem Anschein nach die im dortigen Umfeld platzierten Rollstuhlfahrer nicht allzu witzig und verließen mit ihren Begleitern jene Ecke des Stadions.

Manchmal fehlen einem dann doch die Worte.

Zum Spiel fällt mir übrigens auch nicht allzu viel ein. 2:1 gewonnen gegen Eintracht Frankfurt. Klingt unspektakulär, war unspektakulär. In Frankfurt ist man mit einiger Berechtigung unzufrieden mit dem Ergebnis, auf schwäbischer Seite schätzt man sich glücklich, den Arbeitssieg eingefahren zu haben, der nach dem Highlight gegen Barcelona alles andere als selbstverständlich war.

Zu Cacau fällt mir erst recht nichts mehr ein, zu Hleb manches, das nicht druckreif (ist der Begriff noch zeitgemäß?) ist. Sicher, er hatte wieder ein paar ganz gute Szenen, und ganz ohne Frage war der für ihn eingewechselte Hilbert keine Verstärkung. Letzteres gehört zu den Erkenntnissen, die unter „hinterher ist man immer schlauer“ abzulegen sind, ersteres ist kein gutes Zeugnis für einen Spieler mit Hlebs Ansprüchen. Am Dienstag hatte er durchspielen dürfen und in den letzten Minuten Glück gehabt, dass Barcelona nach seinen Fehlpässen schlecht konterte. Als er gegen Frankfurt bereits nach einer knappen Stunde erneut zwei kritische Ballverluste verschuldete, sah ich zu Christian Gross, der sich just in diesem Moment zu seinem Co-Trainer umdrehte, der wiederum sogleich zu den sich aufwärmenden Ersatzspielern eilte.

Wenige Minuten später kam Hilbert auf den Platz. Zurecht. Und ich könnte gut damit leben, wenn die Startplätze auf den Außenpositionen in den nächsten Wochen unter den Herren Gebhart, Rudy und Hilbert verteilt würden. Auch wenn das kurzfristig eine Schwächung sein könnte, was ich nur bedingt glaube. Von mir aus soll Hleb in Barcelona noch einmal auflaufen – dass er dort motiviert sein dürfte, hat er mit seiner Leistung vom Dienstag quasi versprochen -, aber ansonsten kann ich verzichten. Sein Gemecker geht mir auf die Nerven, seine Leistungen ragen nicht heraus – da sähe ich lieber Sebastian Rudy mal ein paar Spiele lang in der Startformation, auf dass er sich beweisen möge.

Und sage mir keiner, das sei ein zu großes Risiko. Zum einen bin ich guter Dinge, dass Rudy überzeugen würde, zum anderen: was soll’s? Der Abstieg ist nur noch eine theoretische Option. Der Uefa-Cup meines Erachtens auch. Würde mich interessieren, wer daran glaubt, dass man an Ostern noch ernsthaft vom internationalen Geschäft redet, nach den Spielen in Bremen, Gelsenkirchen und München.

Ansonsten hoffe ich unter anderem, dass Cristian Molinaros letztes Wort „ja“ lautet, dass Timo Gebhart aus zentraler Position von der Strafraumgrenze auch mal abschließt, gerne mit der Pike, anstatt noch einen Haken zu schlagen, dass Serdar Tasci seine wiederentdeckte Lust am Zweikampf konservieren kann und dass die Herren Celozzi und Khedira im eigenen Strafraum den Ball künftig einfach mal wegschlagen (was gegen Barcelona sogar Timo Gebhart zustande brachte).

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13 Antworten to “Bewaffnet”

  1. el pibe Says:

    „“Der Abstieg ist nur noch eine theoretische Option. Der Uefa-Cup meines Erachtens auch. Würde mich interessieren, wer daran glaubt, dass man an Ostern noch ernsthaft vom internationalen Geschäft redet, nach den Spielen in Bremen, Gelsenkirchen und München.““

    ich! ich rede dann noch davon. ist mir wirklich unverständlich, warum man zum jetzigen schon die segel streichen soll. wir haben nur schlanke sechs punkte auf platz vier aufzuholen. das ist gar nichts angesichts von noch 30 zu vergebenden punkten. das restprogramm kommt uns sogar eher gelegen. warum? genau die angesprochenen auswärtsbrocken und das heimspiel gegen den titelaspiranten aus leverkusen – da liegt unsere chance. erstens stehen die noch alle vor uns, stichwort sechs-punkte-spiel. und: niemand erwartet da etwas von uns, wir sind die underdogs. und das hat uns schon immer gelegen, die rolle des jägers. wir können nur gewinnen. und deswegen holen wir auch 7 punkte aus den spielen gegen SVW, S05 und den FCB.

    bis wir mainz zuhause spielen, gehts für die nur noch um die güldene ananas, das selbe gilt für gladbach und bochum. hangover ist bis in 3 wochen definitiv abgestiegen, hertha auch. lediglich das letzte spiel gegen 2048 v. Chr. Hoffenheim lebt ein wenig von seinem regionalen bezug. aber auch da werden wir dreifach punkten.

    ich sehe ehrlich gesagt nicht mehr viele punkte, die wir liegen lassen werden….

  2. heinzkamke Says:

    Schön – Widerspruch! :-)

    Und wie gern lasse ich mich eines Besseren belehren… Deinen Argumenten bezüglich der jeweiligen Spiele kann ich folgen, und gerade gestern sagte ich sinngemäß, dass sogar schon bei 6 Punkten aus den genannten drei Auswärtsspielen noch was drin wäre. Ich glaub nur noch nicht dran.

    Und welche Rolle spielt Hleb bei dieser Serie?

  3. el pibe Says:

    ich kanns dir wirklich nicht sagen….aber ich denke, der coach schaut es sich nicht mehr allzu lange an. bremen könnte schon die letzte chance von beginn an sein.

    insgesamt betrachtet ist es einfach schade. was haben wir jubiliert, als „der verlorene sohn“ zurück kam. wie haben wir gestaunt ob der körperlichen verfassung, die vielleicht gerade so für ein freizeitturnier der Ü45-bomber von glückauf oer-erckenschwick als ausreichnend hätte bezeichnet werden können. welch raunen ging durch den blätterwald, als er (imo übrigens in einem seiner schlechtesten spiele, die er für uns gemacht hat, der war gegen die muränen unterirdisch) mit geradzu unglaublicher leichtigkeit die gegnerische abwehrreihe sezierte. und was habe ich gestuzt, als ich ihn samt begleitung morgens um 4 (vor einem spieltag, wohlgemerkt) am black jack-tisch angetroffen hab.

    ich schweife ab……positiv hervorzuheben ist die tatsache,dass seit seiner rückkehr der linke flügel wieder einer ist, die meisten tore über diese seite fallen und er in punkto ballsicherheit und vorletzem pass qualitäten hat, die uns unbestritten weiterbringen. negativ ist der ganze rest. insgesamt ein typischer fall von denkste, der im nachhinein einem schon vorher hätte auffallen sollen. und zwar nach seinem kommentar ggü einem fußballnachrichtenportal im sommer, lange vor seiner leihe zu uns „ich zum VfB? – that´s crazy“. aber der vorstand sport hatte irgendwann so viele spieler schon beinahe am wasen gehabt, dass er den ob seiner angeblichen unfähigkeit schäumenden mob irgendwie zufrieden stellen musste. und dazu eignete sich der verlorene sohn eben perfekt.

    fazit: hätte gut gehn können, isses leider nicht. bringen wir es mit anstand zu ende.

  4. heinzkamke Says:

    „als ich ihn samt begleitung morgens um 4 (vor einem spieltag, wohlgemerkt) am black jack-tisch angetroffen hab.“

    Die Stuttgarter Nachrichten haben sich heute auch zu diesem Thema geäußert. Möglicherweise sollte es eine zurückhaltende Formulierung sein. Tatsächlich klingt es vernichtend:

    „Und niemand käme wohl auf die Idee, dass er die Vielfalt der Gastronomie im schönen Remstal nicht zu schätzen weiß.“

    Im Übrigen stimme ich Dir, wie sagt man, vollumfänglich zu, und Dein Fazit bringt es auf den Punkt.

    Bleibt die Frage, ob es für einen Fan eine angemessene Vorbereitung ist, sich vor einem Spiel morgens um 4 am Black-Jack-Tisch aufzuhalten. ;-)

  5. hirngabel Says:

    Muss mich heute auch zur Abwechslung mal auf die Seite von el pibe schlagen.

    Natürlich ist das schönstes Understatement, wenn man jetzt sagt, das mit der Europa League ist unrealistisch. Aber es ist eben mit der jetzigen Tabellenkonstellation auch falsch.

    Ich hatte ja selber nach dem Hamburg-Spiel eigentlich damit abgeschlossen, aber nachdem sich HSV und BVB anschließend beide nicht mit Ruhm bekleckert haben, sieht das halt jetzt doch wieder halbwegs realistisch aus, da nochmal angreifen zu können.
    Klar, es sind immer noch zwei Siege mehr nötig als bei HSV, BVB und Werder gleichzeitig. Das macht es nicht einfach, aber ist dennoch im Bereich des Möglichen.

    Zumal wir zumindest gegenüber HSV und BVB derzeit das Momentum auf unserer Seite haben, während ich bei den beiden Mannschaften das Gefühl habe, sie kriechen etwas auf dem Zahnfleisch. Vor allem Hamburg erscheint mir derzeit etwas waidwund und die wären auch schon längst mausetot, wenn nicht dieses Freakspiel gegen uns gewesen wäre. Fraglich ob der Ruud das insgesamt aufwiegen kann.

    Mir machen, ehrlich gesagt, die Bremer derzeit am meisten Sorgen. Aber da kann mich der VfB ja gerne am Wochenende eines Besseren belehren.

    Ansonsten aber eine gewohnt gute Gedankensammlung in Deinem Beitrag.

    Und Hleb geht mir auf jeden Fall gleichermaßen auf den Sack, auch wenn ich natürlich el pibe zustimmen muss, was die Torgefährlichkeit seiner Seite angeht. Die Frage ist, ob das nicht vielleicht auch ein Hilbert bringen kann. Oder ein Rudy, wenn wir ihn auf links spielen lassen wollen.

  6. heinzkamke Says:

    Ist es so, dass „die meisten tore über diese seite fallen“? Ist eine ernst gemeinte Frage, ich weiß es wirklich nicht.

    Und falls ja: zumindest in der Rückrunde hat da sicherlich auch Molinaro einen gehörigen Anteil.

    Ansonsten freue ich mich, wie gesagt, wenn Ihr recht haben solltet.

    Mir machen weniger die Punkte Sorgen, die der HSV, Dortmund oder Werder vielleicht holen, als die, von denen ich glaube, dass der VfB sie nicht holt.

  7. Jannik Says:

    Ich mische mich als Nicht-Stuttgarter mal ein und sag‘, dass da durchaus noch etwas drin für Euch. Macht Ihr doch schließlich schon seit Jahren so.;)

    Schätze Werder eigentlich am stärksten ein. Wobei die, genau wie der HSV, etwas an Substanz verlieren könnten, wenn sie in der Europa League weit kommen. Und um den BVB kümmern wir uns schon nächstes Wochenende, keine Angst.;)

  8. hirngabel Says:

    @heinzkamke
    Während die Batterie meines Akkuschraubers gerade lädt, habe ich mich mal kurz Deiner Frage gewidmet und tatsächlich feststellen können, dass wir eine klare Linkslastigkeit im Offensivspiel haben:

    15 unserer 34 Tore sind durch Aktionen über links zustande gekommen. Die restlichen 19 verteilen sich recht gleichmäßig auf Aktionen über rechts (9) und durch die Mitte (10).

    Anmerken muss man dabei natürlich, dass Hleb natürlich nur bei einem Teil der Tore tatsächlich auch involviert war, da wir ja nicht wenige Tore im Schlussviertel, also jeweils nach seinen Auswechslungen erzielt haben.

    Einen weiteren Punkt hast Du dann schon selbst erwähnt und der kommt dabei zum Tragen, wenn es um den Vergleich Hinrunde-Rückrunge geht.
    Während nämlich in der Hinrunde das Verhältnis mit 6-5-5 zugunsten von Links noch quasi ausgeglichen war, ging erst mit der Rückrunde die Schere wirklich auseinander: 9-5-4
    Dementsprechend dürfte da Molinaro sicherlich ein nicht unbedeutender Anteil zugeschrieben werden können. Wobei er da ja wiederum in der Regel nicht alleine aktiv war, sondern oftmals gerade im Zusammenspiel mit Hleb. So gesehen könnte man also durchaus behaupten, dass es Hleb einfach an einem entsprechenden Partner gemangelt hat…

    Interessant bei der Auswertung war übrigens auch noch mal zu sehen, dass seit dem Wechsel zu Gross nicht nur jedes Spiel ein Tor erzielt wurde – sondern darüber hinaus wurde auch in jedem Spiel mindestens ein Tor über eben jene linke Seite vorbereitet!

    [PS: Zur Auswertung der Daten sei noch gesagt, dass ich mich jetzt ausschließlich auf Bundesligaspiele beschränkt habe]

    Und was Deine Sorgen angeht: Wie gesagt, wir brauchen „nur“ zwei Siege mehr als die besagten 3 Mannschaften in den letzten 10 Spielen. Muss machbar sein. Unabhängig von den Gegnern. =)

    @Jannik
    Ich hätte nix dagegen, wenn wir tatsächlich unsere Tradition fortführen würden. =)
    Und über Hilfe gegen den BVB würden wir uns natürlich ebenfalls sehr freuen. Wenn ihr dann noch gegen den HSV ähnlich erfolgreich wärt und gegen uns mal wieder patzt, dann würde ich sogar endlich mal in den Borussiapark gehen. Wollte das „neue“ Stadion sowieso irgendwann mal sehen.

  9. heinzkamke Says:

    @Jannik:
    Wie konnte ich nur die Gladbacher Schützenhilfe vergessen…? ;-)

    @hirngabel:
    Chapeau! Wenn der Molinaro jetzt noch einen guten Partner hätte, so einen mit Kraft für 90 Minuten…

    Im Ernst: Ich finde schon, dass viel mit Molinaro zu tun hat – ob das allerdings Hlebs Hinrunde entschuldigt, weiß ich nicht recht.

    Wobei ich eines festhalten will: im Endeffekt bin ich durchaus der Ansicht, dass sich Hlebs Verpflichtung bezahlt gemacht hat. Sein Tor in Temesvar war meine Erachtens entscheidend für die CL-Qualifikation und hat das Leihgeschäft gerechtfertigt.

    Vielleicht schau ich mal noch, wie die Seitenverteilung in der Vorsaison war. Deine Quelle? bundesliga.de?

  10. hirngabel Says:

    Hab ich schon gemacht mit dem Vergleich der Seitenverteilung und der Blogeintrag ist schon quasi geschrieben. =)

    Allerdings bin ich gerade noch am überlegen, ob und wie ich das gegebenenfalls grafisch noch etwas aufbereiten kann.

    Wie sähe denn dein Tipp für die Seitenverteilung in der letzten Saison aus? Sprich welche Seite war stärker ausgeprägt? Hatte persönlich einen dringenden Verdacht – und war vom Ausgang etwas überrascht.

    Ja, als Quelle habe ich bundesliga.de verwandt, gemischt mit kicker und youtube. =)

    —-

    Interessant war auf jeden Fall zu beobachten, dass es eben nicht nur Hinrunde vs. Rückrunde war. Sondern ziemlich auffällig Hleb mit dem Wechsel von Babbel zu Gross aufblühte. Von daher ist es nicht NUR die Verpflichtung von Molinaro gewesen, die Hleb beflügelt zu haben scheint – wobei ich das keinesfalls den Einfluss und die Bedeutung von Molinaro abschwächen oder gar negieren will.

    Aber man muss eindeutig festhalten, dass die linke Seite derzeit sehr prächtig funktioniert. Und ja, nimmt man das CL-Quali-Tor hat sich die Verpflichtung Hlebs definitiv bezahlt gemacht.

  11. heinzkamke Says:

    Grundsätzlich hätte ich getippt, dass angesichts der sehr durchwachsenen Leistungen von Hilbert in der Vorsaison (auch wenn ich mich an ein paar gute Szenen und auch Torvorlagen erinnern kann) auch damals eher die linke die stärkere Seite gewesen sein dürfte.

    Dass Hleb unter Gross gefährlicher wurde, glaube ich gerne. Nicht zuletzt weil Gross ein System spielen lässt, in dem die Außenpositionen für die Offensive eine Schlüsselposition inne haben. Egal wer dort jeweils spielt.

  12. hirngabel Says:

    Ja, nein, dann wirst Du vielleicht auch überrascht sein – wenngleich ich selbst eine andere Vermutung hatte.

    Das stimmt natürlich, zumal ja Babbel in der Hinrunde auch gerne mal mit den Systemen fröhlich herumexperimentiert hat und Hleb teilweise ja auch zentral vorne in der Raute spielte. Und dann setzt eben Gross von vorneherein weit mehr auf die Aussen.


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