Stuttgarter Haupttribünen-Hooligans und ein Rumpelstilzchen aus Sinsheim

23. Februar 2009

Als Schiedsrichter Michael Kempter nach dem 3-3 zwischen dem VfB und den Sinsheimer Gästen das Feld verließ, zeigte die Haupttribüne ungewohnte Emotionen: Getränkebecher, Stadionzeitschriften,… ohne den schützenden Kunststofftunnel hätte Kempter wohl riskiert, mit Boninsegna in einem Atemzug genannt zu werden.

Auch wenn man einräumen muss, dass der Elfmeter, den Kempter in letzter Sekunde gegeben hat und der offensichlich die Gefühlswallungen der Haupttribünen-Hooligans auslöste, durchaus in Ordnung ging: die harsche Kritik war alles andere als unangebracht. Kempter stand zu keiner Zeit im Verdacht, das Spiel im Griff zu haben.

Offensichtlich hatte Markus Babbel seinen Mannen vor dem Spiel eingeimpft, sich auch mal auf Kosten einer gelben Karte Respekt zu verschaffen: Khedira, Hitzlsperger, Cacau und weitere Rote taten alles dafür, der Anweisung des Trainers Folge zu leisten – allein, Kempter spielte nicht mit. Er verweigerte ihnen, wie auch dem einen oder anderen Gästekicker, die wohlverdiente Verwarnung. Sicher, insbesondere der VfB war mit einer aggressiven, teilweise ruppigen Marschroute ins Spiel gegangen; dass die Stimmung aber zunehmend giftig wurde, hat sich der Unparteiische selbst zuzuschreiben. Der von ihm gewählte Versuch, eine aus dem Ruder gelaufene Spielleitung dadurch zu retten, dass er in der zweiten Hälfte eine Weile jeglichen Körperkontakt abpfiff, war ein untauglicher und verstärkte den Unmut von Spielern und Zuschauern so weit, dass man eben auch auf der Haupttribüne seine Kinderstube vergaß.

Über Jens Lehmanns Kinderstube möchte ich an dieser Stelle nicht mutmaßen, zumal meine kritische Haltung zu seinem Verhalten der regelmäßigen Leserin bekannt sein dürfte. Die viel diskutierte Schuhszene habe ich während des Spiels nicht mitbekommen. Mag einerseits sein, dass sein Verhalten nicht fair war, mag andererseits sein, dass er angesichts der Spielsituation keine andere Wahl hatte, als den Schuh rasch wegzuschmeißen (wenn er übrigens, wie die Verschwörungstheoretiker der Sportschau unterstellten, tatsächlich in der Lage ist, einen Schuh mit einem Rückhandwurf von außerhalb des Strafraums unerreichbar für den Besitzer auf dem Tornetz zu platzieren, dürfte seiner Anschlusskarriere im Zirkus nichts im Wege stehen). Wie auch immer: in Lehmanns Aktion das Unsportlichste zu erkennen, das er je auf einem Fußballplatz gesehen habe, ist selbst für die Standards des Sinsheimer Rumpelstilzchens Ralf Rangnick eine ungewöhnliche Sichtweise.

Zum Spiel:
Wie bereits oben geschrieben, gingen die Stuttgarter sehr aggressiv in die Partie und ließen so dem Gast aus Hoffenheim wenig Möglichkeiten, sein Kombinationsspiel zu entwickeln. Die einzige Ausnahme bildete überraschenderweise der müde Schatten eines Kannibalen, der zudem erschreckende technische Mängel erkennen ließ: vor dem 0-1 missglückte Khalid Boulahrouz eine einfache Ballannahme derart, dass der Ball ins Aus sprang. Aus dem Einwurf entstand die Führung, an der wiederum der Niederländer seinen Gegenspieler nicht hinderte.

Konnte man Boulahrouz‘ Schwäche noch einigermaßen kompensieren, so war dies nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden des diesmal ganz gut aufgelegten Boka und der Hereinnahme des zweiten Unsicherheitsfaktors „Lude“ Magnin ein weitaus schwierigeres Unterfangen. So konnte es kaum überraschen, dass der dem Vernehmen nach kränkliche Magnin den Sinsheimer Gästen nach der zwischenzeitlichen VfB-Führung den kurz vor der Pause obligatorischen Gegentreffer auf dem Silbertablett präsentierte. Es ist einfach zu wenig, auf der linken Verteidigerposition die Wahl zwischen, naja, keinesfalls Pest und Cholera, aber vielleicht einem Reizhusten und einer rätselhaften Allergie zu haben.

In der zweiten Hälfte ließ Hoffenheim den VfB deutlich weniger zur Entfaltung kommen als zuvor und zwang den VfB in der Vorwärtsbewegung immer wieder zu riskantem Spiel und den entsprechenden Fehlern. Eher überraschend dann die neuerliche Führung durch Mario Gomez, der einen Pass des sehr starken Osorio zwar etwas glücklich, letztlich aber in beeindruckender Manier ins Netz hob. Wie nicht anders zu erwarten, war die Freude erneut von sehr kurzer Dauer: ein langer Pass von Innenverteidiger Compper reichte aus, um die VfB-Abwehr auszuhebeln (ich verzichte darauf, den Vergleich mit ähnlichen Situationen im Kreisligafußball auszuformulieren). Dabei sah zwar auf den ersten Blick Serdar Tasci nicht gut aus; meines Erachtens war es aber erneut Boulahrouz, der mit einer seltsamen Vorwärtsbewegung Ba die entsprechenden Meter Platz und Tasci das Nachsehen gegeben hatte.

Kurz vor Schluss dann eine folgerichtige Entwicklung: Salihovic verschoss den Elfmeter, für den er selbst durch sein rüdes Foul an Boka den Grundstein gelegt hatte. Dessen Vertreter Magnin hatte geduldig gewartet, bis der Hoffenheimer Angreifer in den Strafraum eingedrungen war, um ihn dann mit einer ungeschickten Schrittfolge eher zufällig -gleichwohl strafstoßwürdig- zu Fall zu bringen.

Insgesamt war es ein sehr sehenswertes Derby mit einer effizienten Hoffenheimer Mannschaft und einem selbstbewusst auftretenden VfB, der jedoch in der zweiten Hälfte zwar noch die Leidenschaft, aber nicht mehr die spielerischen Mittel hatte, Hoffenheim unter Druck zu setzen, und der vor allem ein Defensivproblem hat.

Für mich als Zuschauer war es eine emotional außergewöhnlich anstrengende Partie, eines Derbys weitaus würdiger als beispielsweise die letzten Spiele gegen den KSC. Packender Fußball „hier und jetzt“ ist mir persönlich deutlich wichtiger als die Dauer der Zugehörigkeit zum Profifußball. Aber da vertrete ich wohl eine Minderheitenmeinung.

Ungeachtet des gerade Gesagten ziehe ich meinen Hut vor der gelungenen Choreographie des Commando Cannstatt, die das Thema Tradition geschickt anhand der eigenen Historie illustrierte.


Tor des Tages: Müller

Einige potenzielle Toren drängten sich am Samstag natürlich auf, man denke nur an Magnin, Boulahrouz oder Salihovic. Die Auszeichnung geht jedoch eindeutig an Hansi Müller. Mir fehlen die Worte, wenn einer der besten Spieler, die der Verein je hervorgebracht hat, unmittelbar vor dem Spiel ein Interview gibt, dessen einziger -sicherlich gut bezahlter- Inhalt die aktuelle Rabattaktion eines regionalen Möbelhauses ist. Ich hoffe sehr, dass sich Stadionsprecher Christian Pitschmann, der im wahren Leben Journalist ist, dabei zumindest auch ein wenig unwohl gefühlt hat.

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21 Antworten to “Stuttgarter Haupttribünen-Hooligans und ein Rumpelstilzchen aus Sinsheim”


  1. Wie man ein Derby pfeifft konnte man Freitag sehen, sonst hätte mich noch deine Meinung zu den Gomez-Äußerungen interessiert.

    P.S. Welche Bücher gabs geschenkt?

  2. heinzkamke Says:

    @Jens:
    Gomez bzgl. „unsympathisch“ etc.?

    Ich bin hin- und hergerissen. Die Argumentation, eine Niederlage wäre deswegen unverdient gewesen, weil der Gegner unsympathisch geworden sei, ist natürlich -wie man auch seinem Gesichtsausdruck entnehmen konnte- nicht ernst zu nehmen und geht meines Erachtens als Scherz durch.

    Dass er allerdings in dieser Richtung weitergemacht und sich anscheinend auch ganz konkret über Tobias Weis beschwert hat, halte ich für einen Fehler. Ich kann es insofern verstehen, als ich insbesondere das Auftreten von Ralf Rangnick hochgradig unsympathisch und das tatsächlich häufige kollektive Auf- und Umher-Springen der Hoffenheimer Bank bestenfalls unterhaltsam finde; dennoch sollte Gomez bei seinen Äußerungen etwas mehr Vorsicht walten lassen.

    In Interviews abseits des unmittelbaren Spielgeschehens gibt er meines Erachtens eine hervorragende Figur ab; nach Spielschluss schießt er indes gelegentlich über das Ziel hinaus. Damit meine ich nicht nur den Fall Maik Franz, sondern auch die zuletzt verschiedentlich kolportierte öffentliche Mitspielerschelte nach Spielen [„einige sind zu früh zufrieden“ u.ä., hab ich allerdings auch nur aus Printmedien]

    PS (zu Deinem PS): über die Feier werde ich mich die Tage mal separat äußern.

  3. sabbeljan Says:

    Was mich wirklich wundert sind die Leistungen von Boulahrouz. Analog zu van Buyten ist der Verlust an Konstanz eklatant. Wenn ich mich an die beste Innenverteidigung der Liga bei meinen Rautenträgern denke…


  4. Ah ok danke.
    Ich kann den Herrn Gomez nämlich nicht so wirklich einordnen. Aufgrund der von dir geschilderten Ereignisse und Äußerungen hat sich das auch immer noch nicht geändert. Btw. schießt er sich gerade wieder in die Nationalelf und keiner redet mehr vom „Gomez“ (Ein Gomez: Einen Ball aus 50 Zentimetern über das Tor schießen.)

  5. heinzkamke Says:

    @sabbeljan:
    wo Du recht hast, hast Du recht.

    Im Ernst: das ist mir auch unbegreiflich. Wobei ich, im Gegensatz zu Hamburger Zeiten, van Buyten mittlerweile für den Verlässlicheren der beiden halte.

  6. heinzkamke Says:

    @jens:
    Schön (naja…) war auch das entstandene Adjektiv „gomesk“, das wohl von Sascha Lobo stammt

    Nochmal zu den Interviews:
    ich halte Gomez (und dabei versuche ich, die Vereinsbrille abzulegen) wirklich für einen intelligenten jungen Mann, der sich angenehm unaufgeregt in der (je nach Gusto passendes Adjektiv einsetzen) Fußballwelt bewegt. Seine gelegentlichen Schnellschüsse nach dem Spiel wird er sich vermutlich noch abgewöhnen – ob das allerdings positiv ist, darüber lässt sich trefflich streiten.

  7. hirngabel Says:

    Ich schließe mich in Sachen Gomez auch mal dem Urteil von heinz an. War sicherlich etwas unglücklich, aber grundsätzlich halte ich ihn auch für einen recht besonnenen und nicht dummen Menschen. Und was tatsächlich vorgefallen ist, weiss man halt leider nicht.

    Auf jeden Fall freut es mich sehr (nicht nur aus VfB-Sicht), dass er sich von der teilweise heftigen Kritik bei seinen Nationalelfauftritten nicht hat irritieren lassen, sondern weiterhin eine unfassbare Torquote an den Tag legt.
    In den vergangenen rund zwei Jahren kann da vermutlich kein Bundesligastürmer mithalten.

    Ansonsten sind wir uns ja weitgehend einig in der Beurteilung der Schlüsselszenen und auch des grundlegenden Abwehrproblems, das wir derzeit haben. Hier muss Horst Heldt unbedingt für die nächste Saison tätig werden – egal, wo und wie es in dieser Spielzeit endet.

    Darüberhinaus: Hoffenheim und seinen Verantwortlichen stünde etwas mehr Gelassenheit und Souveränität ganz gut zu Gesicht. Aber das ist ja auch nichts wirklich Neues – stellt nur leider die guten fußballerischen (und auch kämpferischen) Leistungen etwas in den Schatten.

  8. hirngabel Says:

    Gegen den KSC müssen wir dann auch ohnehin mal schauen, mit welcher Abwehrformation wir überhaupt spielen. Neben Delpierre und Boka fällt ja nun auch noch Boula wegen Gelbsperre aus.

    Wäre es vielleicht ne Möglichkeit neben Tasci und Osorio vielleicht noch Träsch und Pischorn, Enderle oder jemand anderes aus der Zweiten spielen zu lassen? Wohl ist mir dabei dann zwar auch nur bedingt, aber Magnin verursacht momentan auch vorwiegend Bauchschmerzen (bzw. schweren Reizhusten =)). Und ausserdem gegen den momentanen KSC kann man sowas sicherlich mal riskieren.

  9. heinzkamke Says:

    Boulahrouz ist gesperrt?

    Dann vermute ich mal, dass Georg Niedermeier sein Debüt in der Innenverteidigung gibt, der am Samstag auf der Bank saß (und den wir vor dem Spiel zugegebenermaßen erst nach längerer Diskussion identifizieren konnten).

    Oder Babbel zieht Osorio nach innen und bringt Träsch rechts. Hängt natürlich auch von der Entscheidung bzgl. der linken Seite ab, die ich zwischen Magnin und Träsch (der ja sein Bundesligadebüt gegen Schalke auch auf der linken Seite gab) erwarte.


  10. @Hirngabel: Kann ich dir nur Recht geben in Bezug auf Gomez. Unglaublich was der im Moment wieder trifft. Habs auch schon drüben gesagt, er müsste es halt nur auch mal in der Nationalelf beweisen. Da wissen anscheinend nur Klose und Podolski, wie man Tore schießt.

  11. hirngabel Says:

    @heinz
    Jap, soweit ich das richtig mitbekommen habe, hat er gegen Hoffenheim die 5. Gelbe gesehen. Ich hab mich da einfach mal auf die Angabe bei transfermarkt.de verlassen, ohne das gegenzuchecken – bei kicker.de hab ich aber grad die Bestätigung gefunden.
    lol bzgl. Identifikation von Niedermeier – wäre mir wohl auch schwergefallen…
    Das wäre natürlich auch eine interessante Option und vermutlich auch die naheliegendere. Dann würde es wohl auf Osorio-Tasci-Niedermeier-Magnin/Träsch hinauslaufen. Wobei ich den Versuch ohne den Schweizer eindeutig präferieren würde.
    Vielleicht sogar schon jetzt gegen Zenit, auch wenn es da vermutlich auf die Vier hinausläuft, die am Ende des Samstags auf dem Platz standen.

  12. heinzkamke Says:

    @hirngabel: ich denke auch, dass zumindest Magnin am Donnerstag die Chance zur Rehabilitation erhält.

  13. Tobi Kiefer Says:

    Magnin kann wohl nicht spielen, hat ne Grippe.

    Könnte für den VfB sogar zum Glücksfall werden^^

  14. heinzkamke Says:

    @Tobi Kiefer:
    auf den Glücksfall hoffe ich sowieso – ob mit oder ohne Magnin ;-)

    aber im Ernst: hab das auch gelesen mit der Grippe, spricht also vieles für Träsch auf der linken Seite. Oder zieht er doch Enderle aus dem Hut?
    Wird vermutlich in den einschlägigen Foren längst heiß diskutiert.

  15. Tobi Kiefer Says:

    Also ich hoffe ja, er gibt endlich dem Träsch mal ne Chance, sonst gehts uns mit dem noch wie mit Beck.
    Denke mal, dass Enderle als Ersatz hochgezogen wurde, da sonst kein AV mehr auf der BAnk sitzen würde.

    Auch im Stadion heute abend?

  16. heinzkamke Says:

    Ich rechne auch mit Träsch, auch wenn er mich noch nicht so richtig überzeugt hat. Kann er gern heute abend nachholen, ich werde da sein…

  17. Tobi Kiefer Says:

    Das mit dem überzeugen war mit Beck aber das gleiche. Ich finde man sollte dem Jungen einfach mal die Gelegenheit geben ein paar Spiele durchzuspielen.

    Dann wünsch ich uns mal ein schönes Spiel und das viele Bälle im Tor von Zenit (zumindest einer mehr als in unserem)landen.

    Bin schon ganz hibbelich… ;-)

  18. Tobi Kiefer Says:

    korrigiere, natürlich zwei Bälle mehr…

  19. Tobi Kiefer Says:

    Mag sein, dass meine Sicht der Dinge ein klein bisschen B-Block gefärbt ist – loswerden muss ichs trotzdem^^

    Bin echt enttäuscht. Erste HZ ganz ordentlich gespielt und pech gehabt (Cacau an den Pfosten). Das erste Tor dann mal wieder typisch VfB.
    1. kurz vor der HZ
    2. Osorio läuft solange vor dem Stürmer weg bis der im 16er steht und Flanken kann (wer bringt denen bitte so was bei?!? Ich dachte bisher, man versucht seinen Gegner soweit wie möglich vom eigenen 16er fernzuhalten…in einer Szene in der 2.HZ sind gleich DREI Abwehrspieler vor nem Russen weggelaufen!!!)

    In der 2.HZ muss einfach mehr kommen, Cacau stürzt sich in wilde Dribblings an deren Ende er ohne Ball dasteht. Phasenweise haben die gespielt als würden sie selbst 1:0 führen und müssten diese Führung verteidigen. Über das Zweikampfverhalten sag ich jetzt nix – hör mein Magengeschwür schon anklopfen^^

    Gebhardt und Elson hätte er auch schon Anfang der 2.HZ ein wechseln können, denn Hilbert und Simak waren unterirdisch. Und warum bringt Babbel den Marica erst ne viertel Stunde vor Schluss? Und warum für Kedira? Hätte genauso gut den Träsch (wenn der noch ein bisschen an seinem linken Fuß arbeitet kann er zu ner echten Alternative zu Magnin/Boka werden) rausnehmen können. Hat sich wohl doch zu viel vom Armin abgeschaut.

    Gebhardt hat mir sehr gut gefallen, nicht nur wegen seinem Tor. Er und Elson haben wenigstens Einsatz gezeigt und frischen Wind reingebracht.

    Alles in allem wars zu wenig gegen einen bezwingbaren Gegner. In so einem Spiel muss einfach mehr Aggressivität gezeigt werden, vor allem bei nem schottischen Schiri! Alter Schwede, aus so nem Spiel mit nur einer Gelben rauszugehen, die aus B-Block Sicht noch nicht mal eine war ist dann auch bezeichnend.

    So, genug rum gekotzt, am Sonntag müssen DREI Punkte her, damit die Badener wieder für die 2. Liga planen kann.

  20. hirngabel Says:

    Hab nix gesehen vom Spiel, aber was zur Hölle läuft da eigentlich schief, dass wir (beinahe) jedes verdammte Mal einen Treffer kurz vor der Halbzeit kassieren???

    Und dann immer nach dem quasi gleichen Prinzip, weil man auf den Aussen entweder zu wenig attackiert oder aber so stümperhaft attackiert, dass es zu einer Standardsituation mit Torfolge führt!

    Eigentlich kann die Devise nur noch lauten, ab der 40. oder 85. Minute den Ball immer möglichst wegdreschen, falls man dran kommt, oder ansonsten Fouls um die Mittellinie herum begehen.

  21. heinzkamke Says:

    @Tobi Kiefer:
    glaube nicht, dass Deine Sichtweise stark B-Block-gefärbt ist, das sollten die meisten ähnlich gesehen haben.

    @hirngabel:
    Punkt 21.25 schaut die Hälfte der Zuschauer besorgt auf die Uhr, und leider auch die Spieler. Self-fulfilling prophecy und so. Ganz bitter.

    Mittlerweile ist übrigens ein Text zum gestrigen Spiel online, ggf. können wir dort weiter diskutieren.


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