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Krisenmanagement, extern

27. September 2009

Die eine oder der andere hat mitbekommen, dass ich vor ein paar Tagen einen Text veröffentlicht habe, der sich mit einem Thema befasste, dem sich Philipp in seinem Blog „Niveau ist keine Creme“ bereits tags zuvor in ähnlicher Weise gewidmet hatte. Das ist grundsätzlich nicht weiter der Rede wert und ganz gewiss nicht schlimm; vielmehr wäre es sehr ungewöhnlich, wenn derlei Überschneidungen nicht recht häufig vorkämen, sei es zufällig oder gewollt, weiterentwickelnd oder gelegentlich auch mal plagiierend.

Was mich allerdings stutzig machte, war die Einsicht, dass es nicht unerwartet kam. Unter normalen Umständen, so glaube ich zumindest, hätte ich Philipps einen Tag alten Beitrag bereits gelesen gehabt und hätte mir meinen Beitrag entweder verkniffen oder, wenn ich tatsächlich einen anderen Schwerpunkt hätte setzen wollen, auf Basis von Philipps Daten eine Kettenstatistik (© @nolookpass) erstellt. Zumindest aber hätte ich sicherlich nicht die gesamten Daten selbst erhoben. Dass besagte normale Umstände derzeit nur bedingt gegeben sind, deutete ich kürzlich per Twitter an:

Tweet_Web2_Ueberforderung_20090923

Irgendwie verlangt das andere Leben gerade sehr viel Aufmerksamkeit. Keine Klage (ganz im Gegenteil, eigentlich), nur eine Feststellung. Und das führt dann dazu, dass der Feedreader wieder einmal weit über 1000 ungelesene Elemente zählt, dass ich es noch immer nicht geschafft habe, mir die jüngsten Podcasts aus dem Sportblogger-Umfeld ausführlich anzuhören, anzuhören (und das, obwohl der geschätzte Kollege hirngabel vom Brustring die Situation des VfB analysierte) und anzuhören und -sehen, dass ich noch nicht auf die jüngste Ausgabe des Europäischen Fußballradars hingewiesen und viele andere Texte noch nicht einmal angelesen habe. Gar nicht zu reden von Printprodukten, wie den mittlerweile drei 11Freunde-Ausgaben (inklusive Sonderheft), die noch nicht einmal als überflogen gelten können.

Wie gesagt: nur eine Feststellung. Aber ein wenig auch der Anlass, die eigenen Prioritäten zu hinterfragen. Und dann kristallisiert sich immer deutlicher ein Gedanke heraus:

Vielleicht einfach mal ein, zwei Gänge zurückschalten im Social Web. Feedreader ausdünnen, Twitter ausmisten, insgesamt einfach weniger Informationen sammeln, öfter mal offline sein, sich nicht selbst unter Druck setzen, endlich mal wieder was zu bloggen, und so weiter und so weiter.

Und gerade, wenn man den Gedanken sacken lässt, ihm immer mehr gute Seiten abgewinnen kann und sich zu seiner vernünftigen Haltung beglückwünschen will, erhält man eine E-mail von einem unbekannten jungen Mann, der sich als treuer Blogleser zu erkennen gibt und eben dieses Blog in den höchsten Tönen lobt. Darüber hinaus hat sich der besagte Leser von jenem „Déjà vu“-Artikel animieren lassen, die oben angesprochene Kettenstatistik noch ein wenig weiter zu spinnen und hat weiter gehende Überlegungen inklusive Grafischer Aufbereitung erstellt.

Ich freue mich, denke, dass das irgendwie ganz gut zur Funktionsweise des eben noch beklagten Zeitkillers Social Web passt und komme zu dem Schluss, unbedingt darüber bloggen zu müssen wollen. Und dass es ein Jammer wäre, Feeds und Twitter auszumisten.

Hans-Martin ritt mit leichtem Mut, bei Twitter fand man’s nicht so gut.

13. September 2009

Spätestens als Katrin Müller-Hohenstein allen Ernstes von Inka Grings erfahren wollte, ob sie während des EM-Finales mitbekommen habe, wie der Bundespräsident auf der Tribübe jubelte, war es an der Zeit, die Aufmerksamkeit vom Sportstudio weg zu verlagern. Twitter drängte sich auf.

Die Timeline war voller Tweets mit dem Hashtag #sdr, in denen häufig zudem der Name Hans-Martin fiel. Mein Interesse hielt sich zunächst in Grenzen, ich dachte an ein neues Casting- oder Datingformat. Auch die Erkenntnis, dass es sich bei #sdr um „Schlag den Raab“ handelt, brachte mich noch nicht zum Umschalten – das schaffte erst der immer schärfere Tonfall bei Twitter, der schließlich im Hashtag „Hassmartin“ gipfelte. Zu Wortspielen mit Namen will ich nichts sagen; was ich aber nicht gedacht hätte: dass Samstagabendunterhaltung im Fernsehen in der Lage sei, innerhalb weniger Stunden ein so starkes Gefühl wie Hass entstehen zu lassen.

Um mir ein umfassendes Bild vom Kandidaten Hans-Martin zu machen, fehlten mir etwa drei Stunden (Brutto-)Sendezeit; die Phase, in der jener Hass (zumindest aber die Abneigung) seinen Ursprung hatte, war mir entgangen. Ich war jedoch durchaus in der Stimmung, Häme zu entwickeln, allein: es gelang mir nicht. Hans-Martin war mir in den 4-5 Spielrunden, die ich sah, nicht sonderlich sympathisch. Er zeigte sich sehr ehrgeizig, feuerte sich ständig selbst an, scherzte ungelenk und machte sich auch mal über seinen Gegner lustig. Dieser Gegner war, nur zur Erinnerung, Stefan Raab. Stefan Raab!

Hans-Martin hat ihn ausgelacht, weil er die USA geographisch nach Europa legte – ein Fehler, den niemand ernsthaft als Bildungsmangel interpretieren kann, über den man nicht lachen dürfe. In jeder privaten Runde, in der jemand einen vergleichbaren Lapsus begeht, kann er sich der fortgesetzten Häme der Umsitzenden sicher sein, und das ist auch ok. Vielleicht war es ein Grundfehler von Hans-Martin, dass er sich auf Augenhöhe mit Raab wähnte, in ihm einen Buddy sah, über den man sich lustig machen könne, wenn ihm etwas misslingt – dürfte man wahrscheinlich auch, wenn man nicht schon kurz nach dem Start bei Publikum, Gegner, Spielleiter(!) und Moderator völlig unten durch wäre. Bei einem Publikum, das sich über seine Versuche der Eigenmotivation lustig macht, die es in ähnlicher Form bei Tennisspielern und anderen Sportlern spätestens seit Boris Beckers Zeiten als selbstverständlich ansieht.

Wie bereits gesagt: Hans-Martin taugte nicht zum Sympathieträger. Das lag vermutlich in hohem Maß an der Kombination aus ausgeprägtem Ehrgeiz (wobei man sich über eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters auch einmal ärgern darf, wenn es um 500.000 € geht – zumal wenn der Gegner Ähnliches deutlich offensiver getan hat) und ebensolchem Selbstvertrauen (das ihm beispielsweise beim Balancierspiel, auch zu meinem Vergnügen, auf die Füße fiel).
Und wie ebenfalls gesagt: ich habe nur einen kleinen Ausschnitt gesehen.

Doch unabhängig von der Frage, wieviel Sympathie ein Kandidat sich erarbeitet hat, und auch ohne darüber nachzudenken, wie sehr man in vergleichbarer Situation den eigenen Ehrgeiz, das eigene Interesse an der halben Million unter Kontrolle gehabt hätte, empfinde ich die Reaktionen als erschreckend. Es hat mich irritiert, dass das Hashtag #hassmartin entstand und über die Sendung hinaus Bestand hat. Mich stört ungemein, dass die Profis von ProSieben, insbesondere Matthias Opdenhövel, das Ganze auch noch forciert haben. Und schließlich bin ich – man mag mich naiv, weltfremd oder vorgestrig nennen – noch immer überrascht, dass der Schwarm dieses leichte Opfer so dankend angenommen hat.

Das andere UnReal Life

16. April 2009

Um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen: ich habe oft Lindenstraße geschaut, recht regelmäßig Marienhof, manchmal Unter Uns und gelegentlich auch GZSZ. Und noch einiges mehr.

Phasenweise bin ich recht tief eingestiegen, habe mich für den Fortgang der Geschichte interessiert, und wenn es ganz schlimm kam, musste ich kurz nachdenken, ob ich eine Geschichte aus dem echten Leben kannte oder nur aus einer Serie: „Ja, mir hat neulich auch jemand von einem gekauften Doktortitel erzählt – ach nee, das war ja Carsten Flöter.“

Genug der Übertreibungen. Heute kann es zwar noch immer vorkommen, dass ich mich kurzzeitig (zu) tief in eine Serie versenke; viel mehr als das Übernehmen gewisser Zitate resultiert daraus aber nicht. Copy that?

Ich stehe also mit beiden Füßen auf der Erde, im Real Life sozusagen. Oder auch nicht: an die Stelle von Fernsehserien ist ein anderes UnReal Life getreten. Das aus Blogs, Twitter und dem anderen Kram: als ich neulich von den gesundheitlichen Problemen eines Bekannten erfuhr, war mir sogleich klar, dass ich kurz zuvor etwas Ähnliches gehört und Anteil genommen hatte, und zwar bei, äh, dogfood.

Mir ist schon klar, dass seine Erkrankung sehr real war und in ihrem Konsequenzen noch immer ist, dennoch: zu meinem Real Life zählt dogfood im engeren Sinne (d.h. wenn man seinen Einfluss auf meine Seh- und Lesegewohnheiten außer acht lässt) nicht. Gleichwohl ist mein Interesse deutlich größer und die Informationen weitaus umfangreicher als zum Teil bei Menschen, die ich gelegentlich persönlich treffe.

Muss mich das beunruhigen? Ich denke nicht – insbesondere nicht in einem solchen Fall, in dem es um Anteilnahme und, ein großes Wort, Mitgefühl geht. Aber es gibt ja auch noch die anderen Fälle, die belanglosen, wenn man fast unterbewusst feststellt, dass sich da wohl etwas aus dem Netz ins Real Life hinübergeschummelt hat:

tweet_finger_auge_trainer

Falls jemand nicht weiß, wovon damals die Rede war:

trainer_header

Überhaupt, Bilder. Beziehungsweise Avatare:

Wenn ein Mitmensch die Unterarme zum Schattenspiel kreuzt (was in der Form eher selten geschieht), denke ich an @oliverg, die Legomännchen meines Sohnes erinnern mich an @probek, und so weiter und so weiter. Und wenn jemand seinen eigenen Avatar nicht zu kennen scheint, muss er bzw. sie halt daran erinnert werden:

tweet_rudelbildungWomit wir bei Twitter wären, das – allein schon der Frequenz wegen – in punkto UnReal Life deutlich penetranter wirkt als Blogs und diese irgendwie überlagert. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: fallen beispielsweise die Begriffe „Union“ und „Steffi“, lautet mein erster Gedanke „@rudelbildung“. Dabei betreibt die selbe Person doch ein großartiges Blog mit dem noch großartigeren Namen „Textilvergehen„, der bei mir aus den genannten Gründen etwas in den Hintergrund gerückt ist.

So ist es halt, dieses Twitter. Es ist schneller, kommunikativer, kurzlebiger, es frisst Zeit, und es bereichert mein Real Life. Genau wie das andere Social Zeug. Anders als Marienhof. Weil’s einfach realer ist, denke ich.

Eine dichtende Sau treibt durchs Twitterdorf.

17. März 2009

Wer kennt ihn nicht, jenen berühmten Vierzeiler von Heinz Erhardt:

„In nur vier Zeilen was zu sagen,
erscheint zwar leicht, doch es ist schwer!
Man braucht ja nur mal nachzuschlagen:
Die meisten Dichter brauchten mehr…“

Vor einem ähnlichen Dilemma steht bekanntlich der gemeine Verfasser (w/m) eines Tweets: 140 Zeichen und Schluss.

So lag es wohl nahe, die strikte Begrenzung bei Twitter mit den mitunter zwar etwas freier interpretierten, faktisch aber nicht minder relevanten lyrischen Rahmenbedingungen zu verknüpfen: Twitter-Lyrik.

Diese ist zwar nicht auf Erhardts vier Zeilen beschränkt; zumindest bei vergleichbarem Versmaß ist aber nicht mehr drin: das obige Gedicht hat 14 Zeichen zuviel.

Wie dem auch immer sei: unter twitter-lyrik.de veranstalten das Literatur-Café und BoD-Books on Demand seit ein paar Wochen einen Lyrik-Wettbewerb (Interview), bei dem nicht nur ein Sachpreis ausgelobt wurde, sondern dessen Einsendungen (Einsendeschluss: 21. März) zudem in einer Buchveröffentlichung münden sollen.
Mir gefällt’s.

Die Aktion hat erwartungsgemäß vielfältige Reaktionen erfahren, von denen ich zwar nur einen kleinen Teil erfasst haben dürfte; zumindest diesen kleinen Ausschnitt möchte ich aber kurz anreißen.

Über die bloße Ankündigung in zahlreichen Blogs hinaus fand sich beispielsweise bei mikelbower der dezente Hinweis, dass es auch schon zuvor Twitterlyrik gegeben habe (korrekt, vermutlich auch von niemandem in Abrede gestellt), sowie ein Aufruf zur Stärkung des „Twitter-Geists“ durch aktive Teilnahme.

Auch bei Twitkrit hat sich Markus Trapp (Text und Blog) ein paar Gedanken gemacht. Er lobte die Idee und den Wettbewerb, hob einige zu jenem Zeitpunkt bereits eingegangene und aus seiner Sicht besondere gelungene Beiträge hervor, machte aber auch deutlich, dass die Qualität der Einreichungen nicht durchgängig hoch sei. Diese Einschätzung dürfte unstrittig sein, wurde ihm aber angesichts seiner recht deutlichen Formulierung in den Kommentaren vorgeworfen.

Oliver Gassner gelang es einmal mehr, einem Thema noch eine zusätzliche Twitterebene abzuringen, indem er seine Follower zu einer Vorauswahl per Twitter-Favoriten zwischen mehreren von ihm erstellten Beiträgen aufforderte. Meines Wissens ist diese Entscheidung noch nicht gefallen.

Auch in die klassischen Redaktionen fand der Vorgang seinen Weg. Dort wurde, wie hier bei der Berliner Zeitung, gewohnt kritisch die Relevanz von Twitter und der Sinn der Aktion in Frage gestellt. Nicht ganz zu unrecht stellt man auch fest, „wie sehr die Twitteratur dort um sich selbst kreist.“

Möglicherweise musste man auch beim Literatur-Café zwischendurch gelegentlich schlucken und sich ob der Qualität und der Themen wundern. Dieser Tweet bezieht sich zwar nicht explizit auf den Twitter-Lyrik-Wettbewerb; die dort angesprochene Thematik fand sich indes in einigen mit dem Hashtag #twly (für Twitter-Lyrik) versehenen Tweets wieder.

Eine der schönsten Ausprägungen des Lyrikbooms bei Twitter, von der ich nicht weiß, inwiefern sie durch den Wettbewerb angestoßen wurde, ist twyric.com, wo in herrlich einfacher Form aktuelle Lyriktweets gesammelt(?) und dargestellt werden.

Was ich sagen will?
Twitter-Lyrik macht Spaß, Relevanz hin, Qualität her.
Und natürlich hab ich auch teilgenommen.
Selbstreferenziell, wie es sich gehört.
Korrekter: Twitter-referenziell.

Twitter kann auch mal Zeit sparen.

4. März 2009

Es ist ein weit verbreitetes und oft genug bestätigtes Vorurteil, dass Twitter ein Zeitfresser sei. Ich kann dem im Grunde wenig entgegensetzen. Will ich auch nicht, denn es liegt mir fern, irgend jemanden von seiner Nutzung zu überzeugen.

Eigentlich wollte ich im vorliegenden Beitrag nur kurz darauf eingehen, wie mir Twitter kürzlich geholfen hat, ein wenig Zeit zu sparen. Da ich gerade heute in eine kurze Diskussion über den Nutzen von Twitter verstrickt wurde, wir dabei auch eine deutlich ausführlichere, wissenschaftlich anspruchsvollere Debatte und Jon Stewarts Sicht auf Twitter thematisiert haben, und auch @zellmi die Frage „Wozu Twittern?“ wieder einmal anspricht, liegt es zwar nah, dass ich das Thema aufgreifen und den einen oder die andere missionieren will; tatsächlich habe ich damit aber überhaupt nichts am Hut: ich nutze Twitter gerne, bin der Ansicht, dass es meine Informations- und Kommunikationswege bereichert, weiß, dass ich zuviel Zeit damit verbringe, und das war’s dann auch. Ich freue mich, wenn Leute aus meinem Real Life oder aus meinem Social-Web-Umfeld dazukommen, aber das müssen sie für sich selbst entscheiden.

So Zu viel der Vorrede.

Vor wenigen Wochen hatte ich Geburtstag. Irgendwann im Vorfeld der Feier sagte meine Frau zu mir, dass eine ganze Reihe Geschenkanfragen an sie herangetragen worden seien, und ob ich ihr nicht ein paar Tipps geben könne. Da ich grade keine größeren, für ein Gemeinschaftsgeschenk tauglichen Wünsche hatte, war klar, dass es auf Bücher hinauslaufen würde. Dummerweise war ich jedoch in den vergangenen Monaten insofern zu forsch gewesen (vielleicht hätte ich mich an Jans Strategie halten sollen), als ich jeden offenen Buchwunsch umgehend durch Erwerb im Keim erstickt hatte. Was tun?

Im Vorjahr war die Situation ähnlich gewesen, und ich hatte dann doch einen halben Tag in den einschlägigen Portalen verbracht und mir eine Wunschliste zusammengestellt. Das hatte mir gereicht.

So ließ ich als meine Twitterfollower wissen, dass ich an Buchtipps interessiert sei, und ohne irgendwelche inhaltlichen Vorgaben gemacht zu haben, erreichten mich binnen weniger Minuten die ersten freundlichen Empfehlungen. Da die Zahl meiner Verfolger noch überschaubar ist, war die Gefahr, überschwemmt zu werden, auch nicht sehr groß, sodass ich nach ein paar Stunden etwa 20 konkrete Tipps erhalten hatte. Naturgemäß hatte ich von einigem schon gehört, manches gelesen, anderes bewusst nicht, aber letztlich legte ich meiner Frau guten Gewissens und voller Vertrauen in die Lesegewohnheiten meiner Twitterfreunde eine Liste mit gut 10 Titeln vor.

Das Ergebnis sieht so aus, dass ich begonnen habe, die Millennium-Trilogie zu lesen verschlingen, und mich in nächster Zeit mit Vater Obamas Träumen, mit der Welt ohne den Menschen, dem Dunkel der Zeit, strahlenden Sonnen, einem blauen Tag, Ruhm, einem Brustring, PISA und noch einigem mehr befassen darf. Ich freu mich drauf.

Die genannten Titel waren übrigens nicht alle auf der Liste – manche Gäste lassen sich einfach nicht disziplinieren… Auf der anderen Seite enthielt die Liste auch Titel, die etwas weniger bekannt waren und von den SchenkerInnen möglicherweise deswegen nicht angenommen wurden.

Was ich sagen wollte?
Twitter ist zur Wunschlistenerstellung geeignet und spart Zeit.